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Prorektorin Prof. Dr. Altmann-Dieses mit Erstsemestern im Gespräch

Künftig auch eigenes Promotionsrecht. Studentisches HKA-Team so erfolgreich wie noch nie

Die HKA startet in das Wintersemester 2022/23

27. September 2022

Neuzulassungen

Zu Beginn des Wintersemesters begrüßte Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales, am heutigen Dienstag, 27. September 2022, die 1.742 neu immatrikulierten Studierenden persönlich in der Hochschulaula bzw. per Live-Stream. Von den neu Immatrikulierten haben sich 56 in höhere Fachsemester eingeschrieben, 28 in das Orientierungssemester OSKAR, 12 in das gemeinsame Orientierungsprogramm TWIN! mit der IHK (Berufsausbildung/Studium) und 81 sind Austauschstudierende ausländischer Partnerhochschulen. Besonders erfreulich ist damit das gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester deutlich gestiegene Interesse an diesen Orientierungsangeboten und von Austauschstudierenden aus den Partnerhochschulen.

Praxisorientierung – ein zentrales Qualitätsmerkmal: Studentisches Team der HKA gewinnt Konstruktionswettbewerb der Formula Student in Ungarn und auf dem Hockenheimring

Besonders die berufs- und damit die praxisorientierte Ausrichtung des Studiums ist ein zentrales Qualitätsmerkmal des Studiums an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften. Bestandteil des Studiums sind daher nicht nur entsprechende Laborübungen, Studienarbeiten, Praxissemester oder eine Abschlussarbeit in einem Unternehmen. Für besonders große Projekte und studentische Wettbewerbe finden sich auch semester- und fakultätsübergreifend studentische Teams zusammen, von denen eines 2022 so erfolgreich war wie noch nie in seiner 16-jährigen Geschichte: Das Formula-Student-Team der HKA High Speed Karlsruhe. Mitte August konnte es den Wettbewerb in Ungarn für sich entscheiden, Ende des Monats folgte noch ein fulminanter Sieg in Deutschland. Das Team besteht aus ca. 50 Studierenden aus den Studiengängen Fahrzeugtechnologie, Maschinenbau, Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik und Medieninformatik. Innerhalb von neun Monaten haben sie ihren Rennwagen, den F-116, entwickelt, konstruiert und gefertigt. Dabei besteht die Hauptaufgabe des internationalen Konstruktionswettbewerbs darin, einen Rennwagen herzustellen, der für eine Produktion in Kleinserie geeignet wäre. Geschwindigkeit ist jedoch nur ein Aspekt, bewertet wird das Gesamtkonzept, zu dem auch die Beschleunigungs- und Bremsleistung sowie Konstruktion, Gewicht und die kalkulierten Produktionskosten zählen.

Wintersemester mit neuen Herausforderungen

Im zurückliegenden Sommersemester konnte die Fortsetzung des Studienbetriebs in Präsenz durch Ergänzungen in Form von geeigneten Online-Formaten weiter gewährleistet bleiben. „Wir hoffen, dass das Infektionsgeschehen im vor uns liegenden Wintersemester ebenfalls beherrschbar bleibt und wir mit Rücksicht, Abstand und guter Planung die Präsenzveranstaltungen unter bestimmten Rahmenbedingungen das ganze Semester weiter durchführen können“, so Rektor Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger.

Die durch den Krieg in der Ukraine verursachte Energiekrise wird uns alle im bevorstehenden Herbst und Winter betreffen. „Die akute Gefahr eines Energieengpasses oder gar -ausfalls ist nicht auszuschließen. Die Landesregierung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, den Gasverbrauch um 20 Prozent zu senken. Wir als Hochschulmitglieder können einen Beitrag dazu leisten, gut durch die kalte Jahreszeit zu kommen und wir haben alle Hochschulangehörigen darum gebeten, Energie einzusparen, wo es ihnen möglich ist – jede Kilowattstunde zählt“, betont der Rektor. „Jetzt Energie zu sparen, ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, die wir als Hochschule sehr ernst nehmen.“

Gesamtzahl

Mit 7.038 erreicht die Gesamtzahl der Studierenden nicht mehr ganz den Stand des vorangegangenen Wintersemesters.

Bewerbungen/Auslastung

Zum Wintersemester 2022/23 gingen auf die 1.338 Bachelorstudienanfängerplätze 4.713 Bewerbungen ein. Die Anzahl der Bewerbungen lag damit ca. 14,5 % unter dem Vorjahreszeitraum – „das ist eine Beobachtung, die an sehr vielen technisch-naturwissenschaftlichen Hochschule des Landes, also mit vielen Studienangeboten in den sog. MINT-Fächern, geteilt wird“, so Rektor Artinger. An der HKA entspricht dies 3,5 Bewerbungen pro Studienplatz. Die begehrtesten Bachelorstudiengänge waren in der aktuellen Bewerbungsrunde Architektur mit 9,6 Bewerbungen pro Platz (547/57), Kommunikation und Medienmanagement mit 7,4 (589/80), Bauingenieurwesen mit 7 (369/53), Medieninformatik mit 6,7 (222/33) und Informatik mit 5,4 (391/72).

Die Bewerberzahl für die 344 verfügbaren Plätze im Masterbereich liegt mit 949 deutlich unter Vorjahresniveau (1.280), das entspricht 2,8 Bewerbungen pro Studienplatz. Die begehrtesten Masterstudiengänge waren International Management mit 5,1 Bewerbungen pro Platz (117/23), Robotik und Künstliche Intelligenz in der Produktion mit 4,1 (66/16) sowie Kommunikation und Medienmanagement mit 4 (80/20).

In der Summe konnten von den 1.682 verfügbaren Studienplätzen im 1. Fachsemester 1.565 belegt werden.

Neuer Studiengang Green Technology Management

Wer sich für Umwelt- und Klimaschutz interessiert, also beispielsweise für innovative Energietechniken, die nicht nur das Stromnetz effizienter machen, sondern auch den Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigen oder auch für mechatronische Steuerungen, die nicht nur Drohnen abheben lassen, sondern auch hochmoderne Recycling-Anlagen in Bewegung setzen oder für Kältemittel, die nicht nur weniger giftig sind, sondern auch Server-Räume klimafreundlich kühlen können und sich auch vorstellen kann, in Zukunft in diesen Feldern beruflich zu arbeiten – denen bietet die HKA mit dem neuen Bachelorstudiengang Green Technology Management ab diesem Wintersemester ein auf Umwelt- und Klimaschutz ausgerichtetes Studienangebot an.

Weltweit wächst der Bedarf an Technologien und Produkten für den Umwelt- und Klimaschutz. Fähige Ingenieur:innen werden gebraucht, um sie zu entwickeln und im Alltag nutzbar zu machen. Doch die Vielfältigkeit der Technologien, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge sowie gesetzliche Rahmenbedingungen können nicht mehr getrennt voneinander behandelt werden. Zu komplex sind die Zusammenhänge. Der neue Studiengang Green Technology Management an der HKA ist daher auch interdisziplinär angelegt und wird gemeinsam von den Fakultäten für Maschinenbau und Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik sowie Wirtschaftswissenschaften angeboten. Für ihn gingen 111 Bewerbungen ein und alle 30 Studienplätze konnten belegt werden.

Neuer Studiengang Informationsdesign

Den Kern komplexer Themen schon auf den ersten Blick erkennbar machen, und zwar passgenau aufbereitet für verschiedene Zielgruppen und deren Kanäle – genau dieses Zukunftsfeld aus der Informations- und Medienbranche ist Inhalt des neuen Bachelorstudiengangs Informationsdesign der HKA, der auch zum aktuellen Wintersemester startet.

In einer zunehmend digital vernetzten Gesellschaft kommt dem Erschließen, Interpretieren und crossmedialen Aufbereiten großer Datenmengen eine immer größere Bedeutung zu. Die Corona-Pandemie mit ihren Zahlen, Daten und Fakten ist nur ein aktuelles Beispiel dafür. Ähnliche Datenschätze und deren Geschichten erstrecken sich über praktisch alle Zukunftsfelder von gesellschaftlicher Relevanz, sei es Künstliche Intelligenz, Demographie, Nachhaltigkeit, Mobilität oder Migration, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Um solche Daten zu finden oder auch selber zu erheben, sie auszuwerten und auch kritisch hinterfragen zu können, brauchen entsprechende Fachkräfte neue, in höchstem Maße interdisziplinäre Kenntnisse und Fähigkeiten. Genau hier setzt der zum nächsten Wintersemester startende neue HKA-Studiengang Informationsdesign an: Er vermittelt Kompetenzen, um in einer zunehmend technisch geprägten Welt Recherchen von hoher gesellschaftlicher Bedeutung umzusetzen, sie zielgruppengerecht und kanalspezifisch präsentieren zu können und damit nicht zuletzt die Relevanz des eigenen Informationsangebots zu erhöhen. Für ihn gingen 94 Bewerbungen ein und alle 30 Studienplätze konnten belegt werden.

Anteil der Studentinnen

1913 der 7.038 Studierenden sind weiblich (27,2 %). Mit 489 unter den 1.686 Erstimmatrikulierten im 1. Fachsemester liegt der Frauenanteil bei 29 %. Das Interesse von Studentinnen an der HKA ist damit im Vergleich zum Vorjahr etwa gleichgeblieben.

Internationales

Von den 1.686 Erstimmatrikulierten im 1. Fachsemester stammen 237 aus dem Ausland, ein Anteil von 14,1 %, der damit gegenüber dem vorangegangenen Wintersemester erfreulicherweise gestiegen ist. Insgesamt studieren an der Hochschule 871 ausländische Studierende. Das entspricht einem Anteil von 12,4 % und in etwa dem Anteil der vergangenen Semester.

Die HKA verfügt über einen hohen Internationalisierungsanteil innerhalb des Studiums, rund 40 % ihrer Absolventen kann über Auslandssemester, Praktisches Studiensemester oder die Anfertigung der Abschlussarbeit an einer Partnerhochschule internationale Studienerfahrungen vorweisen. In manchen Studienangeboten wie beispielsweise im International Management ist ein Auslandsaufenthalt auch fester Bestandteil. Möglichkeiten zu solchen Auslandsaufenthalten bieten sich den HKA-Studierenden an mehr als 170 internationalen Partnerhochschulen sowohl in den Leitmärkten Nord-, Mittel- und Südamerikas als auch in den Wachstums- und „Boom“-Regionen wie Südostasien.

Als Flaggschiff-Initiative der Europäischen Union in Bildung und Forschung kann das Förderprogramm „Europäische Hochschule“ bezeichnet werden. Besonders ambitionierte Formen der Zusammenarbeit europäischer Hochschulen sollen mit dem Ziel gefördert werden, eine langfristige gemeinsame Strategie für Bildung mit Verbindungen zu Forschung und Innovation und zur Gesellschaft insgesamt zu entwickeln. Als eine von nur drei Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland wirkt die HKA an einer von insgesamt 20 geförderten Europäischen Allianzen mit. Zusammen mit ihren Partnerhochschulen erhält sie von der EU 14,4 Millionen Euro für vier Jahre, wovon knapp 1,6 Millionen Euro an die HKA gehen. Zur Allianz gehören neben der HKA die Universidad de Oviedo (Spanien), die Munster Technological University (Irland), Högskolan i Skövde (Schweden), Medical University Sofia (Bulgarien), Università degli Studi „G. d'Annunzio“ Chieti-Pescara (Italien), Universitatea Tehnică „Gheorghe Asachi” din Iaşi (Rumänien), Université de Rouen Normandie (Frankreich), Universität Kreta (Griechenland) und die Fachhochschule Südostfinnland - Xamk (Finnland).

Die zehn Partner planen einen europäischen interuniversitären „Campus“ mit einem hohen Maß an physischer, virtueller und/oder gemischter Mobilität der Studierenden und des Personals aller Partnereinrichtungen, um gemeinsam studieren, lehren und forschen zu können. Auf der Grundlage gemeinsam entwickelter, innovativer Curricula wird es den Studierenden ermöglicht, maßgeschneiderte europäische Abschlüsse oder andere akademische Qualifikationen in den unterschiedlichsten Disziplinen zu erwerben.

Forschung

2011 wurden an der Hochschule in Projekten der angewandten Forschung rund 3,9 Mio. Euro umgesetzt, 2021 stieg dieses Volumen auf rund 12,5 Mio. Euro. Die Hochschule Karlsruhe hatte damit das höchste Drittmittelvolumen aller HAWen in Baden-Württemberg. Aktuell werden 100 Promotionsvorhaben kooperativ an der Hochschule Karlsruhe betreut und 12 Doktorandinnen und Doktoranden konnten 2021 ihre Promotion erfolgreich abschließen.

Die HKA hat bei der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ zusammen mit der Hochschule Offenburg den Zuschlag für ein gemeinsames Verbundprojekt „Nachhaltige Mobilität in der Oberrheinregion – move.mORe“ erhalten. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt mit einem Antragsvolumen von insgesamt 14,8 Millionen Euro verfolgt das Ziel, über einen forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer Lösungen für die nachhaltige Mobilität von Menschen und Waren und zur Energiewende in der Region Oberrhein – vor allem im ländlichen Raum – zu erarbeiten und regionalspezifisch zu implementieren. Neben der Projektkoordination wird die HKA ihre Kompetenzen im Feld der Mobilität über die Institute für Verkehr und Infrastruktur, für Energieeffiziente Mobilität, für Ubiquitäre Mobilitätssysteme sowie über das bei ihr angesiedelte Baden-Württemberg Institut für Nachhaltige Mobilität (BWIM) in das Projekt einbringen. Kooperationspartner des Vorhabens sind der Landkreis Rastatt, die Städte Rastatt, Lahr, Offenburg, Gengenbach, die Gemeinde Baiersbronn sowie das Aktionsbündnis TechnologieRegion Karlsruhe, das Mobilitätsnetzwerk Ortenau sowie Trapico Mobility Innovation Solutions Lahr.

„Die angewandte Forschung ist ein zentrales Element im Profil unserer Hochschule“, so Prof. Dr.-Ing. Franz Quint, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Qualitätsmanagement, „die wir in enger Kooperation mit Industrie und Wirtschaft konsequent weiterverfolgen und ausbauen. Von besonderer Bedeutung ist dabei für uns auch die enge Verbindung von Forschung und Lehre, denn so werden unsere Studierenden mit den neuesten Methoden und Technologien vertraut, können häufig während ihres Studiums schon in Forschungsprojekten selbst mitarbeiten und werden so für viele Unternehmen begehrte Nachwuchskräfte, die in den Betrieben gerne für die Einführung von Innovationen und neuen Technologien eingesetzt werden.“

Promotionsrecht

An den baden-württembergischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sollen Absolventen künftig ihre Promotion durchführen können und dabei von HAW-Professorinnen und -Professoren betreut werden. Auf der konstituierenden Sitzung des im Juli 2022 gegründeten Promotionsverbands Baden-Württemberg haben 24 Hochschulen den Grundstein für ein eigenständiges Promotionsrecht gelegt. Die Einrichtungen bekommen im Verband das Promotionsrecht, das bisher allein den Universitäten vorbehalten war – ein wichtiger Meilenstein für die HAW im Land und damit auch für die HKA, die Mitglied des Promotionsverbands ist. Eine Stärke und Besonderheit des baden-württembergischen Wegs zu einem HAW-Promotionsrecht ist, dass er nicht jeder Hochschule, Fakultät oder Professor:in, sehr wohl aber grundsätzlich allen nachgewiesen forschungsstarken Professor:innen der Hochschulart einen unmittelbaren Zugang zum eigenständigen Promotionsrecht ermöglicht. Es kommt also nicht darauf an, an welche Hochschule und in welchen Fachbereich man berufen wurde, sondern ausschließlich auf die eigene, individuelle Forschungsleistung. Der Wissenschaftsausschuss des Landtags hat erst vor wenigen Tagen (21.09.2022) sein Einvernehmen mit einer entsprechenden Verordnung erteilt, die am gleichen Tag von Wissenschaftsministerin Theresia Bauer unterzeichnet wurde. Noch im September soll das neue Promotionsrecht im Gesetzblatt verkündet werden. 24 der 223 Gründungsmitgliedern des Promotionszentrums sind Professor:innen an der HKA. Sie ist damit die am zweitstärksten vertretene Hochschule im HAW-Promotionsverband. Prof. Dr. Franz Quint, Prorektor für Forschung, Kooperationen und Qualitätsmanagement an der HKA: „Dass wir als eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg nun das Promotionsrecht über den Verband erhalten, stärkt uns und unser Profil. Damit werden wir künftig auch für Studienbewerber, die zwar ein praxisorientiertes Studium aufnehmen, sich aber den Weg für eine spätere Promotion offenhalten möchten, noch attraktiver.“

Rankings

Dass die Hochschule in der praxisorientierten Ausrichtung ihrer Lehre sehr erfolgreich ist, belegt seit Jahren auch ihr gutes Abschneiden im Hochschulranking der WirtschaftsWoche. Dazu wurden von dem Beratungsunternehmen Universum etwa 500 Personalchefs von Unternehmen gefragt, von welchen Hochschulen sie am liebsten Mitarbeiter rekrutieren – welche Hochschulen also am besten für die Bedürfnisse ihrer Unternehmen ausbilden. Der Schwerpunkt des Rankings liegt damit ganz bewusst auf der Praxisrelevanz der Hochschulausbildung.

Im Wirtschaftsingenieurwesen zählt die Hochschule Karlsruhe nach Ansicht der Personalmanager mit einem hervorragenden Platz 3 bundesweit zu den drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen), die ihre Absolventen am besten auf den Beruf und damit auf die Karriere vorbereiten. In Wirtschaftsinformatik und Informatik erreicht sie jeweils einen sehr guten 7. Rang und in Maschinenbau und Elektrotechnik belegt sie Platz 8. Mit diesem Ergebnis zählt die HKA in fünf der sechs bewerteten Disziplinen bundesweit zu den Top 10. In der Summe ist die HKA aus Sicht der Personalverantwortlichen damit eine der fünf besten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (Fachhochschulen) in Deutschland.

Mit mehr als 300 untersuchten Hochschulen und mehr als 120.000 befragten Studierenden ist das CHE-Hochschulranking eines der umfassendsten und detailliertesten Rankings im deutschsprachigen Raum. Jedes Jahr wird im CHE-Hochschulranking ein Drittel der Fächer neu bewertet. 2021 war die Hochschule Karlsruhe mit ihren Studienangeboten in der Informatik vertreten und konnte gleich mehrfach Platzierungen in der Spitzengruppe erreichen.

Ende 2021 erzielte die HKA im CHE-Masterranking hervorragende Platzierungen für ihren Informatikstudiengang: Besonders zufrieden zeigen sich die Studierenden mit der „Studienorganisation“ – hier erreicht die HKA einen Platz in der Spitzengruppe wie auch in der „Unterstützung am Studienanfang“ und der räumlichen Situation.

Nimmt man zu den Ergebnissen des aktuellen Rankings auch die für weitere Studiengänge der HKA aus den Vorjahren hinzu, zeigt sich, dass sie bundesweit zu den Top-Adressen zählt (www.h-ka.de/kennenlernen/warum-die-hka/hochschulrankings).

Campusentwicklung

Die Baulücke durch den Rückbau des Gebäudes P am Eingang zur Hochschule macht auch für Passanten an der Moltkestraße sichtbar, dass sich an der Hochschule auch in der baulichen Entwicklung einiges tut. Aktuell liegt der Schwerpunkt dieser Tätigkeiten auf dem Masterplan für einen zeitgemäßen und nachhaltigen Stadtcampus, mit dem seine außergewöhnlichen Potenziale aktiviert werden, um zukunftsweisende Neubauten zu errichten, Freiflächen aufzuwerten und emissionsfreie Mobilität zu stärken. So wird – mit Förderung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes (MWK) – an zentraler Stelle des Campus ein energieautonomer Bike-Port entstehen, an dem die Hochschulangehörigen ihre E-Bikes und Pedelecs laden können. Bis Ende des Jahres wird die HKA als Teil des Masterplans dem MWK ein Klimaschutzkonzept für die Hochschule zukommen lassen. Zudem wird die HKA gemäß den Verordnungen der Bundesregierung kurz- bzw. auch mittelfristig Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung umsetzen. Auch über ihre Grenzen hinaus agiert die HKA als nachhaltige Hochschule, die zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft beiträgt. So ist sie eine von neun Hochschulen des Landes, an denen die Stelle eines Klimaschutzmanagers geschaffen wurde. Sie ist eine Schnittstelle zur Landesbauverwaltung für alle Hochschulen im Land und dient der Stärkung des Klimaschutzes an den baden-württembergischen Hochschulen.

Die Lage des HKA-Hochschulcampus an der Moltkestraße mit dem üppigen Baumbestand ist einmalig. Im Spätsommer werden an verschiedenen Standorten weitere Sitzgarnituren aus Metall und Holz (teils auch mit Sonnenschirm überdacht) aufgestellt, um Studierenden und Beschäftigten weitere Möglichkeiten zu geben, Besprechungen, Sitzungen abhalten oder einfach einmal eine Pause an der frischen Luft einlegen zu können. Finanziell möglich wurde dies durch Spenden des Hochschulrats und des Vereins der Freunde der HKA.

Veranstaltungen

  • 06.10.2022: Akademische Jahresfeier der HKA
  • 24.–28.10.2022: CareerContacts – die große Firmenkontaktmesse der HKA
  • 16.11.2022: Campustag. Einblick Studium – Ausblick Beruf

 

 

Kontakt

Presse und Kommunikation
Holger Gust

Tel.: +49(0)721 925-1016
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weiterführende Links

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