Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Weltkarte

„International sein, global denken, weltweit agieren“ – unter diesem Leitwort benennt der Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule Karlsruhe den weiteren Ausbau der Internationalität als eines ihrer zentralen strategischen Ziele. Für die HKA ist eine dezidierte internationale Ausrichtung ein wesentlicher Baustein im Lehrbetrieb, um ihre Studierenden auf einen zunehmend globalisierten Arbeitsmarkt vorzubereiten.

Die einschlägigen Kennzahlen weisen die HKA schon heute als eine Hochschule für angewandte Wissenschaften mit ausgeprägter internationaler Orientierung aus. Dies gilt insbesondere für den Anteil unserer Absolventen und Absolventinnen, die eine mindestens einsemestrige studienbezogene Auslandserfahrung aufweisen können, sei es in Form eines Studiensemesters an einer von mehr als 180 Partnerhochschulen in aller Welt oder eines Praxissemesters in einem ausländischen Unternehmen. Zu den zahlreichen internationalen Studienangeboten an der Hochschule selbst zählt eine beachtliche Zahl von Doppelabschlussprogrammen mit renommierten ausländischen Hochschulen. Sowohl der Anteil der ausländischen Studierenden als auch des ausländischen wissenschaftlichen Personals liegt bei der HKA deutlich höher als bei vergleichbaren Hochschulen, und weit überdurchschnittlich ist auch die Zahl der ausländischen Kooperationen pro Professur.

Dennoch bleibt als vorrangiges Ziel der Internationalisierungsagenda der HKA für die kommenden Jahre die weitere quantitative wie qualitative Steigerung der Internationalität von Studium und Lehre. So soll das neue Programm BA.International der weltweiten studentischen Mobilität weitere Impulse geben, während die Zusammenarbeit im Rahmen von IngEniUm, einem Verbund von acht europäischen Hochschulen unter Federführung der HKA, die Bedeutung strategischer Partnerschaften innerhalb Europas betont. Dass dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Frankreich und der Schweiz besonderes Gewicht hat, lässt sich an den vier Studiengängen unter dem Schirm der Deutsch-Französischen Hochschule ebenso ablesen wie an dem Engagement der Hochschule in der TriRhenaTech, der Allianz der Hochschulen für angewandte Wissenschaften am Oberrhein.

Den Projekten BA.International und IngEniUm gemeinsam ist die kollaborative Entwicklung digitaler internationaler Lehr- und Lernformate, mit denen die traditionelle Auslandsmobilität ergänzt werden soll durch eine verstärkte “Internationalisierung zu Hause“. Nicht zuletzt soll damit eine international orientierte Hochschulausbildung auch denjenigen zugänglich gemacht werden, denen eine Teilnahme an herkömmlichen Mobilitätsformaten aufgrund gesundheitlicher, familiärer oder wirtschaftlicher Umstände nicht möglich ist. Die verstärkte Vermittlung internationaler, interkultureller und fremdsprachlicher Kompetenzen als Teil einer umfassenden Hochschulausbildung wird flankiert durch die Einführung eines entsprechenden Zertifikats, mit dem unsere Studierenden auch diese „soft skills“ gegenüber potenziellen Arbeitgebern belegen können. Auch darin drückt sich die Vision aus, die uns bei der weiteren Internationalisierung unserer Hochschule leitet – die Vision, unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes Baden-Württemberg die Einrichtung der ersten Wahl für diejenigen zu werden, die ein Studium mit einer ausgeprägten internationalen Orientierung anstreben, und damit auch für Unternehmen, die global agieren und entsprechend qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu rekrutieren suchen.

Zentrale Ansprechpartner zum Thema „Internationales“ sind die Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales, Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, und der Leiter des International Office der HKA, Dr. Joachim Lembach