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Institut für Sensor- und Informationssysteme

Profil

Was steckt hinter ISIS?

Am hochschuleigenen Institut für Sensor- und Informationssysteme (ISIS) haben sich 2008 mehrere Wissenschaftler zusammengeschlossen, um auf dem Gebiet der Sensorik gemeinsam zu forschen und neue Impulse für innovative Entwicklungen zu geben. Die Mitglieder haben bereits zuvor lose zusammengarbeitet. Die unterschiedlichen Expertisen sind eng verzahnt und ermöglichen so einen ganzheitlichen Ansatz im Zusammenwirken von Sensorelementen, Signalverarbeitung, Vernetzung, Informationssystemen, intelligenten Prozessen und Anwendungen. Vielfältige Fragestellungen moderner, sensorbasierter Informationssysteme können die Forscher so bearbeiten. Deshalb ist das ISIS ein geschätzter Partner für andere Forschungsinstitute als auch für Anwender (Technologietransfer). Entsprechend eng ist das Institut mit nationalen und internationalen Forschungspartnerschaften vernetzt.

Aktivitätsfelder

Die Arbeitsfelder reichen über Technologieentwicklungen zur Herstellung von Sensoren über sensorbasierte Analyseverfahren bis hin zu spezifischen Anwendungen von Sensorprinzipien, um Prozesse selbstüberwachend, intelligent und effizient auszuführen. Hierbei kommen einerseits Mikrostrukturtechniken zum Einsatz, andererseits sind Materialentwicklungen notwendig, um den Einsatzbedingungen von spezifischen Anwendungen gerecht zu werden. Signalerfassung, numerische Signalanalyse und -vernetzung spielen eine bedeutende Rolle und werden teilweise in Forschungspartnerschaften bearbeitet. Zur Zeit beschäftigt sich das ISIS insbesondere mit folgenden Forschungsgebieten: 

  • Metalloxid-Gassensoren zur frühzeitigen Alarmierung von Gefahrensituationen und zur Analyse von Gasen aus biotechnologischen Prozessen
  • Hochtemperatur-Gassensoren zur Abgasanalyse mit dem Ziel der Optimierung von Verbrennungsprozessen und zum Monitoring des Teergehalts von Biomasse-Vergasungsprozessen
  • Sensorgestützte Trink- und Abwasserbehandlung / Abwasserrecycling mittels Membrantechnik und kapazitiver Entionisierung 
  • Entwicklung neuartiger low-fouling Membranen für die Wasserfiltration 
  • Optofluidische Biosensoren und miniaturisierte Analysesysteme
  • Analyse von Fluiden on-chip für Point-of-Care Anwendungen, z.B. für die mobile Blutanalyse
Team