Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Das thermophysikalische Labor ist mit Versuchsständen zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität von Feststoffen und Flüssigkeiten sowie Prüfständen zur Charakterisierung des Strahlungswärmeaustauschs ausgerüstet. Neben Standardmessverfahren (Guarded Heat Flow Meter, Transient-Hot-Bridge) kommen mehrere im Forschungsbereich entwickelte Verfahren zum Einsatz, um auch anisotrope oder inhomogene Werkstoffe untersuchen zu können. Beispiele hierfür sind hochgefüllte, wärmeleitfähige Kunststoffe und daraus hergestellte spritzgegossene Bauteile oder aus mehreren Schichten aufgebaute Hochleistungskondensatoren und Batteriezellen.

Daneben liegt ein weiterer Schwepunkt auf der Charakterisierung poröser Adsorbentien. U.a. können Adsorptionsgleichgewichte (Gleichgewichtsisothermen), Parameter des Stoffransports (Diffusionskonstanten und Tortuositäten) sowie die beladungsabhängige Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität bestimmt werden. Die Prüfstände können für unterschiedliche Arbeitsmittel, wie bspw. Wasser, Methanol, Ethanol oder Ammoniak umgerüstet werden. Bei pulverförmigen Adsorbentien kann die Partikelgrößen-Verteilung mittels Lasergranulometer bestimmt werden.

Eine modulare Labor-Adsorptionswärmepumpe gestattet es, neue Stoffpaare unter realen Bedingungen zu testen oder neue thermodynamische Zyklen zu entwickeln.

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Jochen Gaiser, Toni Maier, M. Sc.