Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Luftaufnahme des Karlsruher Marktplatzes mit zahlreichen weißen Pavillons, bunten KLIMA-Großbuchstaben und der Stadtpyramide bei blauem Himmel.

HKA präsentiert drei Projekte beim Karlsruher Klimafestival

Die Hochschule Karlsruhe (HKA) war beim dritten Energie- und Klimafestival auf dem Karlsruher Marktplatz am 9. Mai 2026 gleich dreifach vertreten: Mit der Zukunftsagentur Nachhaltigkeit (ZuNa), dem Mobilitätsforschungsprojekt move.mORe und dem europäischen Hochschulverbund INGENIUM zeigte die HKA, wie angewandte Wissenschaft die Energiewende aktiv mitgestaltet – regional, europäisch und unmittelbar erlebbar.

Das von der Stadt Karlsruhe und dem Verein fokus.energie veranstaltete Festival stand in diesem Jahr unter dem Motto „Europas Energiewende regional gestalten“ – passend zum Europatag am 9. Mai. Bei sonnigem Wetter nutzten Hunderte Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen die Gelegenheit zum Austausch mit Forschenden, Studierenden und Praxispartnern.

ZuNa und INGENIUM: Nachhaltigkeit als europäisches Gemeinschaftsprojekt

Die Zukunftsagentur Nachhaltigkeit (ZuNa) und der europäische Hochschulverbund INGENIUM präsentierten sich gemeinsam an einem Stand und machten damit ihre enge Zusammenarbeit öffentlich sichtbar. Exponate des Studiengangs Green Technology Management luden mithilfe eines Quizrads zu Gesprächen darüber ein, wie sich Nachhaltigkeit im Alltag konkret denken und umsetzen lässt. Der gemeinsame Auftritt unterstreicht den Anspruch der HKA, Nachhaltigkeit nicht nur zu erforschen, sondern in den gesellschaftlichen Dialog zu tragen.

move.mORe: Nachhaltige Mobilität zum Selbst-Erleben

Das Verbundprojekt move.mORe, eine Kooperation der Hochschule Karlsruhe mit der Hochschule Offenburg, gefördert durch die Innovative Hochschule, präsentierte sich direkt an der Kaiserstraße. Mit der Gehwegsimulation „Platz da!?“ erkundeten Besucherinnen und Besucher die Flächenkonkurrenz im Straßenraum: Welche Regelmaße gelten für Geh- und Radwege? Welche Konflikte entstehen, wenn unterschiedliche Verkehrsteilnehmende aufeinandertreffen? Auch Kinder konnten mit einem Lastendreirad simulierte Hindernisse umfahren und so spielerisch die Perspektive anderer Verkehrsteilnehmender einnehmen. Besonderer Publikumsmagnet war ein großer E-Bike-Simulator, der eine realitätsnahe Fahrumgebung visualisierte und bei dem sich viele Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren wollten.

Premiere der E-Carla als fahrendes Forschungslabor

Ein besonderer Blickfang war die E-Carla: Der von der HKA-Elektrotechnikwerkstatt umgebaute elektrische Lastenanhänger, ausgestattet mit Solarmodulen und Wechselrichtern, absolvierte beim Klimafestival seinen ersten öffentlichen Einsatz in seiner neuen Form. Künftig soll das Fahrzeug als mobiles Labor eingesetzt werden – direkt vor Ort bei Schulen, Kommunen und Praxispartnern. Es macht damit zentrale Prinzipien der Energiewende greifbar: erneuerbare Energieerzeugung, Speicherung und dezentrale Nutzung in einem kompakten System.

HKA als Brückenbauerin zwischen Hochschule und Stadtgesellschaft

Die Energiewende und der Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft können nur gemeinsam gelingen – und das beginnt innerhalb der Hochschule selbst. Gerade die hochschulinternen Kooperationen zwischen verschiedenen Fakultäten, Projekten und Initiativen sind dabei von zentraler Bedeutung. Die HKA versteht sich darüber hinaus nicht nur als Gestalterin technologischer Entwicklung, sondern zunehmend auch als Vermittlerin zwischen wissenschaftlicher Innovation und öffentlichem Diskurs. Der Auftritt beim Energie- und Klimafestival ist ein Ausdruck dieser Haltung: Im Vordergrund steht dabei weniger die Präsentation von Forschungsergebnissen als vielmehr der Wissenstransfer zwischen Hochschule und Gesellschaft – in beide Richtungen. Wissen wird aus dem Labor auf den Marktplatz gebracht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.

Das Energie- und Klimafestival findet regelmäßig auf dem Karlsruher Marktplatz statt und zählt zu den wichtigsten öffentlichen Plattformen für den regionalen Dialog über Klimaschutz und die Energiezukunft. Die HKA wird auch künftig mit Forschungsprojekten und praxisnahen Exponaten präsent sein.

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