Campus Green Garden bringt Grün auf den Campus
Drei Hochbeete an der Hochschule Karlsruhe
Mit dem Projekt „Campus Green Garden“ entsteht an der Hochschule Karlsruhe ein innovativer Lern- und Begegnungsort zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbildung. Das Projekt wurde von den Studierenden Sarah Kirstein und Jannis Debatin (Green Technology Management) sowie von Charlotte Kästner und Rosalie Wesselbaum (Wirtschaftsingenieurwesen) geplant und umgesetzt. Eine zentrale Rolle spielte dabei Prof. Markus Graf, der als Verantwortlicher des Seminars „Nachhaltigkeit” im Studiengang Green Technology Management den entscheidenden Impuls gab. Er lud Patrick Rodinger, den Gründer des Start-ups Refarm, zu einem Vortrag im Wintersemester 2024/25 ein und schuf damit die Grundlage für die spätere Projektidee. Darüber hinaus griff er das Konzept als Projektmanager der Zukunftsagentur Nachhaltigkeit aktiv wieder auf und überführte es in eine konkrete Projektarbeit.
Ausgehend von diesem Impuls entwickelten die Studierenden im Rahmen ihrer Abschlussarbeit ein Konzept für eine Crowdfunding-Kampagne sowie für den langfristigen Betrieb der Hochbeete als gemeinschaftliches Projekt auf dem Campus.
Das ursprünglich angestrebte Finanzierungsziel von 5.000 Euro über die Plattform Startnext wurde zwar nicht vollständig erreicht, dennoch konnte das Projekt durch die Unterstützung des Freundeskreises Elektro- und Informationstechnik sowie der Zukunftsagentur Nachhaltigkeit realisiert werden. Die Initiatorinnen und Initiatoren bedanken sich ausdrücklich bei allen Unterstützenden.
Unter Anleitung des Refarm-Teams wurden die Hochbeete an der Knielinger-Allee am E-Bike-Port der Hochschule Karlsruhe aufgebaut. In einer gemeinsamen Aktion mit Studierenden und Mitarbeitenden wurden die Beete montiert, befüllt und bepflanzt. Dabei wurden rund 2.000 Liter Material bewegt. Der praktische Einsatz wurde durch Schulungen zu Themen wie nachhaltiger Anbau, Pflanzkombinationen und Saatgut ergänzt. Insgesamt fanden die Aktionen bei allen großen Anklang.
Sarah Kirstein, die in der Gruppe besonders aktiv ist, beschreibt ihre Motivation, auch weiterhin bei Campus Green Garden mitzuarbeiten, wie folgt: „Ich mag besonders den Gemeinschaftsgedanken, weil die Hochbeete als Community-Projekt funktionieren sollen. Außerdem können wir draußen arbeiten und körperlich aktiv sein. Man gärtnert eben zusammen und sitzt nicht nur in Vorlesungsräumen.“
Die Projektarbeit der Studierenden steht kurz vor dem Abschluss, soll jedoch langfristig fortgeführt werden. Die Gruppe sucht weiterhin engagierte Personen aus allen Bereichen der Hochschule. Nach dem Prinzip „Wer mitarbeitet, darf ernten“ soll neben dem gemeinschaftlichen Gärtnern auch ein starkes Miteinander gefördert werden. Zur Organisation wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.
Darüber hinaus bietet der Standort Potenzial für technische Umweltprojekte, etwa in den Bereichen der Mess- und Automatisierungstechnik. Perspektivisch wird zudem eine Einbindung in das städtische Urban-Gardening-Netzwerk geprüft. Dies würde das Projekt über den Campus hinaus öffnen und die Hochschule Karlsruhe als Akteurin für nachhaltige Entwicklung sichtbar machen. Erste Gespräche mit einer Vertreterin des Gartenbauamts haben bereits stattgefunden.
Kontakt CampusGreenGarden HKA: campusgreengardenhka@gmail.com
https://www.instagram.com/campusgreengarden.hka (Whatsapp-Link in BIO)
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