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Promotion von Matthias Feiner mit Auszeichnung

Matthias Feiner promovierte erfolgreich an der Hochschule Karlsruhe in Kooperation mit der spanischen Universidad de Oviedo im Bereich Kühlung hoher Wärmeströme

Nach einem kooperativen Promotionsverfahren mit der der spanischen Universidad de Oviedo hat Matthias Feiner seine Doktorprüfung mit Auszeichnung und Bestnote bestanden.

In der Promotionsarbeit mit dem Titel „High capacity cooling of small cavities with swirl-creating geometries" untersuchte er den Einfluss verschiedener wirbelbildender Geometrien hinsichtlich Wärmeübergang, Druckverlust und kritischer Wärmestromdichte bei verdampfenden Fluiden in Sacklochbohrungen. Dabei wird Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf auf die Stirnseite des Sacklochs eingesprüht und in einer Helixgeometrie abgesaugt und verdampft.

Mit dieser Technologie ist es möglich zylinderförmige Geometrien konturnah zu kühlen, das bedeutet, die Wärme wird also möglichst nah dort weggekühlt wo sie entsteht. Neben den klassischen Anwendungsbereichen in der Fetigungstechnik, z.B. beim Spritzguss oder der Zerspanung, kann diese Technologien auch zur Kühlung von E-Motoren eingesetzt werden.

Das Promotionsvorhaben wurde seitens Hochschule Karlsruhe von Prof. Dr.-Ing. Michael Arnemann (Institut für Kälte-, Klima- und Umwelttechnik) und Prof. Dr.-Ing. Martin Kipfmüller (Institute of Materials and Processes) betreut.

Matthias Feiner hat sowohl seinen Bachelor als auch seinen Master an der Hochschule Karlsruhe im Fach Maschinenbau mit derm Schwerpunkt Kälte-Klima- und Umwelttechnik absolviert. Er ist Leiter des Technologietransfers am Institute of Materials and Processes (IMP) sowie Dozent für die Lernfabrik 4.X/Simultaneous Engineering) an der Hochschule Karlsruhe