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Überblick 50 Jahre Informatik

Wir feiern 50 Jahre Informatik@HKA!

Unser Studiengang Informatik feiert am 25. Mai 2022 sein 50-jähriges Bestehen an der Hochschule Karlsruhe (Die HKA). Coronabedingt ist die Feier um fast ein Jahr verschoben worden. Zum Festakt im Südwerk Karlsruhe werden Alumni aus fünf Jahrzehnten erwartet. Der Studiengang blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück, die auch für die Zukunft einiges erwarten lässt.

Als zum Wintersemester 1971/72 der neue Studiengang Informatik an der damaligen Fachhochschule Karlsruhe (FH Karlsruhe) startete, konnten selbst die Gründungsväter nicht ahnen, wie erfolgreich dieses Projekt werden würde. Mit diesem Schritt gehörte die FH Karlsruhe zu den Vorreitern der Informatik-Ausbildung in der deutschen Hochschullandschaft. Heute zählt die Informatik zu den am stärksten nachgefragten Studiengängen an der HKA und belegt regelmäßig Spitzenpositionen in den diversen Hochschulrankings. Tausende von Studierenden erlernten hier die notwendigen Grundlagen der modernen Softwareentwicklung, von IT-Architekturen, Hardware-Design und auch sonst allem, was für eine erfolgreiche berufliche Zukunft benötigt wird. 
Das Jubiläum gibt uns nun die Möglichkeit zurückzuschauen, was in den vergangenen 100 Semestern geleistet und erreicht wurde.

Schon früh wurden im Studiengang Informatik Pionierleistungen erbracht.

Hätten Sie gedacht, dass der spätere Gründungsdekan der Informatik Prof. Gerhard Becker den ersten IT-gestützten Terminplan der Fußball Bundesliga erstellt hat? In einem Protokoll des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus den 1960er Jahren findet sich folgende Notiz:

Dieser Auftrag ging wohl weniger „an einen Computer“ als vielmehr an Professor Becker und Helmut Kammerer, die später beide an der Gründung der Informatik in Karlsruhe beteiligt waren.
Auch an den ersten Schritten zu einer automatisierten Gepäckabfertigung am Flughafen Frankfurt waren Professoren der Informatik von der damaligen FH Karlsruhe maßgeblich beteiligt, u.a. die Professoren Lothar Gmeiner, Klaus Gremminger, Heinrich Herbstreit und Karl-Heinz Meisel.

Technikgeschichte: eine der letzten, voll funktionsfähigen Zuse Z22 wurde an der HKA gepflegt.

Ab Anfang der 60er-Jahre gehörte eine von Konrad Zuse entwickelte Z22 zur Ausstattung der Hochschule. Sie wurde dort bis 2005 gehegt und gepflegt, bevor sie – bereits denkmalgeschützt, aber noch voll funktionsfähig – dem Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) übergeben wurde, wo sie seitdem ausgestellt ist.  Zur Video-Vorstellung der Z22 im ZKM 

Aber die Studierenden wurden und werden natürlich nicht an „Museumsstücken“ ausgebildet. Sie konnten stets auf eine geeignete Infrastruktur zurückgreifen, wenn neueste Konzepte und Technologien der im Vergleich zu anderen Fachgebieten doch sehr schnelllebigen Informatik vermittelt wurden.

Die Informatik an der HKA kann bedeutende Forschungserfolge vorweisen.

Die Forschung nahm im Zeitverlauf einen immer höheren Stellenwert ein, was nicht zuletzt auch öffentliche Anerkennung fand. Sei es durch die Vergabe großer Forschungsprojekte, bis hin zu millionenschweren EU-Forschungsprojekten oder die Zuerkennung verschiedenster Preise im Bereich der Forschung. Besonders hervorzuheben ist der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2017 für Prof. Dr. Britta Nestler, die darüber hinaus 2019 das Bundesverdienstkreuz für ihre Forschungsleistungen erhielt. 


In unzähligen Fachpublikationen teilen die Professorinnen und Professoren der Informatik zudem ihre Forschungserkenntnisse mit der Scientific Community. Forschungsgebiete wie z. B. Virtual and Augmented Reality (VR/AR) sind ebenso prominent vertreten wie die Künstliche Intelligenz, Verteilte Systeme, Game Design bis hin zum E-Learning. Die Informatik gehört dabei seit Jahren zu den forschungsstärksten Fachgebieten an der HKA, sowohl bezogen auf die eingeworbenen Drittmittelvolumina als auch auf die Anzahl der Publikationen. 


Herausragende Forschung und renommierte Lehre gehen Hand in Hand.

Davon profitieren auch die Studierenden der Informatik. Lehre und Forschung zusammen zu denken war schon immer die Philosophie des Fachgebietes, so dass neueste Forschungserkenntnisse unmittelbar in der Lehre ihren Niederschlag finden. Welchen besonderen Stellenwert die Lehre einnimmt, verdeutlicht darüber hinaus die Vergabe des Landeslehrpreises 2009 an das Fachgebiet Informatik der Hochschule Karlsruhe. Zum ersten und bislang einzigen Mal wurde dieser wichtige Preis dabei einem Fachbereich als Kollektiv zuerkannt. 


Neue Themen werden regelmäßig in die Curricula eingebaut und neue Studiengänge auf den Weg gebracht. So hat die HKA als eine der ersten Hochschulen in Deutschland überhaupt bereits 1999 einen Master-Studiengang in der Informatik eingeführt (Informatik und Multimedia) und mit den Bachelor-Studiengängen Medieninformatik oder Data Science sein Portfolio stetig ausgebaut.

Namhafte Unternehmen engagieren sich für Lehre und Forschung in der Informatik an der HKA.

Unterstützung fand das Fachgebiet dabei immer wieder durch Stiftungs- und Splittingprofessuren. 2003 konnte die Stiftungsprofessur für Betriebliche Informationssysteme eingerichtet werden. Sie war die bis dato größte Einzelspende der Hopp-Stiftung, die eine Finanzierung der neuen Professur über einen Zeitraum von 10 Jahren sicherstellte. Eine Zeiss-Stiftungsprofessur ermöglichte den Aufbau des heute sehr erfolgreichen Bereichs VR/AR. Die Splittingprofessur für innovative IT-Anwendungen in Zusammenarbeit mit der SAP vertieft die praxisorientierte Zusammenarbeit mit Deutschlands größtem IT-Unternehmen bis heute. 


Absolventen der Informatik als Unternehmensgründer und in der Wissenschaft erfolgreich.

Wie erfolgreich die Informatik an der HKA ihre Studierenden ausbildet, lässt sich auch daran erkennen, dass zahlreiche, zum Teil sehr erfolgreiche und auch international agierende Unternehmen von Alumni der Informatik gegründet wurden. Darunter finden sich auch recht junge Start-ups, die zum Teil bereits Förderungen im dreistelligen Millionenbereich erhalten haben. Viele dieser Unternehmen haben ihren Sitz noch immer in Karlsruhe und sind Teil des so wichtigen Netzwerkes vor Ort.

Auch Absolventinnen und Absolventen haben sich sehr erfolgreich für eine Karriere in der Wissenschaft entschieden und besetzen heute Professuren an Hochschulen in München, Köln, Deggendorf und Aalen oder an den Universitäten in Duisburg und Darmstadt. Auch die steigende Zahl an Promovierenden verdeutlicht die hohe Qualität der Lehre an der HKA.

Die Informatik an der HKA blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Die Informatik gehört heute zu den am stärksten nachgefragten Fachgebieten an der HKA. Die Studierenden nehmen die Angebote hervorragend an und der Arbeitsmarkt honoriert einen Abschluss in den Informatikstudiengängen durch eine hohe Nachfrage. Zudem lassen unterschiedliche, von Professorinnen und Professoren der Informatik gegründete oder geleitete Institute und Forschungsgruppen an der Hochschule darauf schließen, dass auch die Forschungsaktivitäten weiter zunehmen werden. Ob in der Intelligent Systems Research Group, dem Institut für Digitale Materialforschung, dem Institut für Angewandte Forschung oder auch der Forschungsgruppe Datenzentrierte Softwaresysteme, die Verbindung von Grundlagenforschung und Entwicklung anwendungsnaher und praxisrelevanter Lösungen wird durch Mitglieder der Informatik aktiv vorangetrieben.

Aus diesem Grund sieht sich die Informatik an der Hochschule Karlsruhe gut aufgestellt und blickt zuversichtlich in die Zukunft. Die nächsten 50 Jahre können kommen!


Vielen Dank an alle Sponsoren unserer 50-Jahr-Feier:
FREUNDE Hochschule Karlsruhe . amiconsult . Consiliari . DIGITALL . dmTECH . esentri . exxeta . holidu . init . inovex . OBJEKTKULTUR Software . parsQube . SEEBURGER . SEW-EURODRIVE . SoftProject . synyx . United Internet . VECTOR . Y1 Digital

Die Hörbar - das Radiomagazin der HKA zu unserem 50-jährigen Jubiläum mit Klaus-Dieter Hüttel, Prof. Lothar Gmeiner, Prof. Thomas Hinz und Prof. Dr. Astrid Laubenheimer. Anhören.

Kontakt

Fakultät für Informatik
und Wirtschaftsinformatik 

Uwe Haneke
Tel.: +49 (0)721 925-1490
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Öffentlichkeitsarbeit
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