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Quantensprung in der Internationalisierung der HKA   

Hochschule Karlsruhe (Die HKA) erhält als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg die Förderung der EU in der Initiative „Europäische Hochschule“  

1. August 2022

Als Flaggschiff-Initiative der Europäischen Union im Bereich Bildung und Forschung kann das Förderprogramm „Europäische Hochschule“ bezeichnet werden. Besonders ambitionierte Formen der Zusammenarbeit europäischer Hochschulen sollen mit dem Ziel gefördert werden, eine langfristige gemeinsame Strategie für Bildung mit Verbindungen zu Forschung und Innovation und zur Gesellschaft insgesamt zu entwickeln. Als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg hat die Hochschule Karlsruhe (Die HKA) mit ihrem Programmantrag INGENIUM den Zuschlag erhalten. Zusammen mit ihren Partnerhochschulen erhält sie von der EU 14,4 Millionen Euro für vier Jahre, wovon knapp 1,6 Millionen Euro an die HKA gehen. Zur Allianz gehören neben der HKA die Universidad de Oviedo (Spanien), die Munster Technological University (Irland), Högskolan i Skövde (Schweden), Medical University Sofia (Bulgarien), Università degli Studi „G. d'Annunzio“ Chieti-Pescara (Italien), Universitatea Tehnică „Gheorghe Asachi” din Iaşi (Rumänien), Université de Rouen Normandie (Frankreich), Universität Kreta (Griechenland) und die Fachhochschule Südostfinnland - Xamk (Finnland).

Die zehn Partner planen einen europäischen inter-universitären „Campus“ mit einem hohen Maß an physischer, virtueller und/oder gemischter Mobilität der Studierenden und des Personals aller Partnereinrichtungen, um gemeinsam studieren, lehren und forschen zu können. Auf der Grundlage gemeinsam entwickelter, innovativer Curricula wird es den Studierenden ermöglicht, maßgeschneiderte europäische Abschlüsse oder andere akademische Qualifikationen in den unterschiedlichsten Disziplinen zu erwerben. Dabei werden die Studierenden von der sehr großen Auswahl profitieren, die sich durch die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Mitglieder, ihrer lokalen, regionalen und nationalen Ökosysteme und nicht zuletzt durch die unterschiedlichen Hochschultypen, die die Allianzmitglieder vertreten, ergibt.

„Wir sind unglaublich stolz, als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg in den Kreis der ‚Europäischen Hochschulen‘ aufgenommen worden zu sein“, freut sich Prof. Dr. Angelika Altmann-Dieses, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales. „Nach mehreren erfolgreichen Anträgen zum Ausbau der Internationalisierung in den vergangenen Jahren krönt diese Förderung die Internationalisierungsstrategie der HKA.“

Für die gesamte Laufzeit der Initiative „Europäische Hochschule“ stehen voraussichtlich rund 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Damit soll eine Ausweitung von aktuell 41 auf 60 Allianzen mit 500 beteiligten Hochschulen bis Mitte 2024 ermöglicht werden. Mindestens zehn Prozent der Hochschulen in Europa sollen an der Initiative beteiligt werden, derzeit sind es rund fünf Prozent bei 300 beteiligten Hochschulen. 2023 und 2024 wird es jeweils eine weitere Ausschreibungsrunde geben. Insgesamt gingen für die aktuelle Förderrunde 52 Bewerbungen ein, bundesweit werden 22 deutsche Hochschulen gefördert, davon  sechs aus Baden-Württemberg. Dabei ist die Hochschule Karlsruhe eine von bundesweit nur drei geförderten Hochschulen für angewandte Wissenschaften.

Kontakt

Presse und Kommunikation
Cordula Boll

Tel.: +49 (0)721 925-1014
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