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Drei Extended-Reality-Projekte der Hochschule Karlsruhe für bundesweiten DIVR Science Award nominiert

Preis für besonders innovative Projekte in Augmented & Virtual Reality

12. Juli 2021

Das Places _ Virtual Reality Festival ist Deutschlands erstes, größtes, frei zugängliches und kostenloses Festival für Virtual Reality (VR). Es richtet sich gleichermaßen an ein Fach-, aber insbesondere auch an ein breites öffentliches Publikum und findet seit 2018 in Gelsenkirchen-Ückendorf statt. Es wird vom Wirtschaftsministerium Nordrheinwestfalen, der Stadt Gelsenkirchen und dem Deutschen Institut für Virtual Reality (DIVR) gefördert bzw. mitorganisiert.

Extended-Reality-Technologien werden „erwachsen“ und mehr und mehr zeigen sich sinnvolle und praxisorientierte Einsatzgebiete. Gerade an Forschungseinrichtungen und Hochschulen zeigt sich das Potenzial dieser Technologien und die Geschwindigkeit der Entwicklung. Um die herausragende Arbeit aus dem Hochschulumfeld zu würdigen, vergeben das DIVR in Kooperation mit dem Places _ VR Festival jährlich den DIVR Science Award, mit dem die innovativsten Anwendungen und Konzepte ausgezeichnet werden. Dabei wird der Preis in drei Kategorien vergeben:

  • „Best concept“ – ausgezeichnet wird der innovativste Ansatz, der kreativste Einsatz von Extended Reality oder das spannendste Experiment im Wettbewerb
  • „Best impact“ – das Projekt, in dem das größte Potenzial steckt, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen oder zu beschleunigen. Prototypen müssen dieses Potenzial bereits nachvollziehbar machen
  • „Best tech“ – ausgezeichnet wird die Anwendungen bzw. das Produkt, das durch eine überzeugende, anwendungs­reife Realisierung heraussticht

Zu dem in diesem Jahr für diesen Preis nominierten Projekten zählen drei der Hochschule Karlsruhe (Die HKA), die Studierende an den Fakultäten für Informatik und Wirtschaftsinformatik sowie Maschinenbau und Mecha­tronik entwickelt haben. Ingesamt wurden 46 Wettbewerbsbeiträge eingereicht von denen 21 für einen Preis nominiert wurden – damit ist die HKA bundesweit die Hochschule mit den meisten Nominierungen.

Die von der HKA nominierten Projekte sind:

  • „Enter the Hindenburg“ – Studierende der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik entwickelten in der Lehrveranstaltung Augmented & Virtual Reality von Prof. Dr. Matthias Wölfel mit Daniel Hepperle und in Projektarbeiten für das Zeppelin Museum Friedrichshafen ein virtuelles Modell des Luftschiffs „Hindenburg“, mit dem User in die Rolle eines Ingenieurs schlüpfen, der die Konstruktion begleitet und schließlich zu einem virtuellen Rundflug über den Bodensee startet. Damit lassen sich u. a. auch die ansonsten schwer vorstellbaren Dimensionen des Luftschiffs vermitteln.
  • „Rehabball“ – in diesem Projekt wurde von Studierenden unter Leitung von Prof. Dr. Fahmi Bellalouna am VR-Labor der Fakultät für Maschinebau und Mechatronik ein Virtual-Reality-Rehabilitationsspiel entwickelt, um Patienten mit Handverletzungen in der Durchführung von physiotherapeutischen Übungen spielerisch zu unterstützen. Durch die Aufnahme eines virtuellen Balls, der Umwandlung in die richtige Farbe und dem anschließenden Wurf auf ein Ziel dieser Farbe führt der Anwender spezielle therapeutische Handbewegungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden durch.
  • „Super Nubibus 1834“ ist eine Mixed-Reality-Ballonfahrt über das historische Karlsruhe, einer Entwicklung aus der Fakultät für Informatik und Wirtschaftsinformatik. Die Nutzer stehen – analog zu einer echten Ballonfahrt – tatsächlich in einem Ballonkorb. Reisehöhe und Richtung werden durch virtuelles Anfeuern des Brenners und virtuellem Wind beeinflusst und sorgen durch die Vogelperspektive für ein besonders Erlebnis. Das Publikum kann die visuellen Eindrücke der Ballonfahrer zeitgleich über eine Bodenprojektion verfolgen.

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