Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Neues Forschungsprojekt IntAbs

In unserem durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) geförderten Projekt entwickeln wir eine dezentrale, energieeffiziente Filteranlage für Aerosole und Dämpfe, die von Kühlschmierstoffen (KSS) herrühren.

Kühlschmierstoffe (KSS) werden in der spanenden Metallbearbeitung in großen Mengen eingesetzt, wobei problematische KSS-Aerosole und -Dämpfe entstehen. Diese werden heute mit Absauganlagen entfernt, was jedoch hohe Energieaufwendungen für Ersatzluft und deren Aufbereitung verursacht. Umluftlösungen gewinnen deshalb an Bedeutung, scheitern aber bislang an der wirksamen Abscheidung von KSS-Dämpfen.

Im Projekt IntAbs wird eine dezentrale Absauganlage entwickelt, die ohne Verbrauchsmaterialien sowohl Partikel als auch Dämpfe abscheidet und damit eine partielle Reinluftrückführung ermöglicht. Kern ist ein neuartiger Kondensationsabscheider mit intelligenter Regelung, die Reinluftrückführung und Energieverbrauch prozessabhängig optimiert.

Die methodische Umsetzung erfolgt durch numerische Strömungssimulationen (Auslegung von Abscheider und Rohrleitungen), den Bau und Betrieb eines Versuchsträgers an realen Werkzeugmaschinen sowie Labor- und Feldversuche mit unterschiedlichen KSS. Parallel werden geeignete Sensorik und Algorithmen zur Anlagenregelung entwickelt und validiert.

Der Transfer der Ergebnisse erfolgt in enger Kooperation mit den Industriepartnern: Die entwickelten Prototypen werden in praxisnahen Fertigungsumgebungen getestet, optimiert und für eine Serienumsetzung vorbereitet. Adressiert werden insbesondere kleine und mittlere metallverarbeitende Unternehmen, die durch energieeffiziente und wartungsarme Absaugtechnik sowohl Betriebskosten senken als auch Arbeitsschutz und Nachhaltigkeit verbessern können.

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

Ausstattung