Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

GoAir Airbus A320neo aircraft landing
a320neo

HKA Forschung liefert wichtige Erkenntnisse zu aktuellen Airbus-Steuerungsproblemen

Nach einem Zwischenfall mit einem Airbus A320 am 30. Oktober 2025, der einen ungewollten Sinkflug und zahlreiche Verletzte zur Folge hatte, stehen sogenannte Single Event Upsets (SEUs) – durch kosmische Strahlung verursachte Bitfehler – im Zentrum der internationalen Untersuchungen.

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Dass SEUs sicherheitskritische Systeme in der Luftfahrt beeinflussen können, ist auch an der Hochschule Karlsruhe (HKA) seit Längerem Gegenstand intensiver Forschung. In der Vertiefungsrichtung Aeronautical Engineering der Studiengänge Maschinenbau und Mechatronik wurden potenzielle Szenarien solcher Fehlfunktionen bereits im Rahmen der Bachelorthesis „Enhanced error detection and failure management for safety-critical fly-by-wire systems“ von Jonas Herrmann unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Reza Ahmadi und Malte Blum untersucht. 

Die Arbeit entwickelte moderne, netzwerkweite Methoden zur Fehlererkennung und -korrektur, die nicht nur einzelne Rechner, sondern auch das Gesamtsystem der Avionik schützen können. Fehlerhafte Daten werden hierbei bereits während der Übertragung erkannt, isoliert und – sofern möglich – automatisch korrigiert. Aufgrund der vielversprechenden Resultate wurde die Thesis als wissenschaftliches Paper auf der internationalen Konferenz AVINER UNSURYA 2025 vorgestellt und wird demnächst in einem Fachjournal veröffentlicht. Die reale Relevanz dieser Forschung zeigt sich nun besonders deutlich: Airbus bestätigte das Problem und veröffentlichte eine Herstellerinformation, die Software-Resets sowie den teilweisen Austausch betroffener Steuerungscomputer vorsieht.

Weltweit müssen rund 6000 Flugzeuge der A320-Familie überprüft werden, bevor sie weiter betrieben werden dürfen. Mit ihren Forschungsansätzen leistet die HKA damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung sicherheitskritischer Systeme in der Luftfahrt – und unterstreicht die Bedeutung angewandter Forschung bei der Bewältigung realer Herausforderungen.

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

Ausstattung