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Sauberes Lithium und Energie aus dem Oberen Rheingraben
VDI, VDE Mittelbaden Vortrag von Lara Meidlinger und Dr. Norbert Pralle von der Vulcan Energie Ressourcen GmbH, Karlsruhe Vulcan verfolgt das Ziel, den kritischen Rohstoff Lithium in Deutschland für den europäischen Batteriezellmarkt herzustellen - und dabei den Umwelt- und Naturschutz mit höchster Priorität zu berücksichtigen. Dies ist möglich, weil Vulcan das in tiefem Geothermalwasser gelöste Leichtmetall Lithium herausfiltert und somit den umweltschädlichen Bergbau vermeidet. Hierfür ist das Geothermalwasser an die Oberfläche zu fördern. Da dieses, besonders aus dem Oberrheingraben, sehr heiß ist, kann diese Wärme als Erneuerbare Energie, z.B. zur Deckung des Eigenbedarfs und zur Wärmeversorgung naher Gemeinden genutzt werden. Mit diesem minimal invasivem und Energie erzeugenden Verfahren plant Vulcan eine Produktionsmenge von 24.000 Tonnen batteriefähiges Lithium pro Jahr - das deckt den Bedarf für Batteriezellen für ca. 500.000 Elektrofahrzeuge. Über die Referenten: Lara Meidlinger: Lara Meidlinger ist Betriebswirtin mit einem Fokus auf Marketing und Medienmanagement. Sie ist seit November 2022 für Vulcan tätig in der Rolle als Stakeholder Engagement Specialist. Dr. Norbert Pralle: Dr. Norbert Pralle ist Geologe, Geophysiker und Geotechniker. Er war über 25 Jahre in der Bauindustrie tätig. Bei Vulcan leitet er als Vice President den Bereich Public Affairs und R&D Management. Die Veranstaltungsreihe VDI-Forum Digitale Transformation findet in Kooperation mit dem Technologieseminar der Hochschule Karlsruhe unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Martin Simon statt und wird von dem VDE Mittelbaden mitorganisiert. Die Veranstaltung findet im Hybrid-Format statt. Sie haben zwei Möglichkeiten der Teilnahme: Vor Ort an der Hochschule Karlsruhe - Gebäude LI, Hörsaal HE über den YouTube-Livestream Einlass 17:20 Uhr. Weiterführende Informationen können über die Veranstaltungsseite des VDI abgerufen werden.
Digitalisierung - informiert durch die vernetzte Welt
VDI, VDE Mittelbaden Vortrag von Herrn Prof. Dr. Friedrich K. Jondral Von der Entwicklung der modernen Mathematik seit Newton und Leibniz führt der Fortschritt von Wissenschaft und Technik über die 1799 von Gauß vorgelegte Dissertation zum Internet der Dinge. Dabei liefert die Informationstheorie die Grundlage für die Digitalisierung, die Überführung analoger in diskrete Größen zum Zweck ihrer elektronischen Verarbeitung, Speicherung oder Übertragung. Die Digitalisierung hält in alle Bereiche des Lebens Einzug, sei es im Rahmen von Industrie 4.0 oder bei der Vernetzung von Behörden. Als anschauliches Beispiel sehen wir uns das maschinelle Lesen, das dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz zuzuordnen ist, an. Fakten zum Einfluss der Mikroelektronik auf die rasante technische Entwicklung der vergangenen fünfzig Jahre, einige Hinweise zum Umgang mit den eigenen Daten im Internet und ein persönliches Fazit runden den Vortrag ab. Über Herrn Prof. Dr. Jondral: Friedrich K. Jondral arbeitete nach Wehrdienst in Rheine, Studium und Promotion an der Technischen Universität Braunschweig von 1979 bis 1992 bei einem Elektronikkonzern in Ulm. Als Externem verlieh die Universität Ulm ihm 1984 die Venia Legendi. Von 1993 bis 2015 leitete er das Institut für Nachrichtentechnik des Karlsruher Instituts für Technologie. Seit 2015 ist er im Ruhestand. Die Veranstaltungsreihe VDI-Forum Digitale Transformation findet in Kooperation mit dem Technologieseminar der Hochschule Karlsruhe unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Martin Simon statt und wird von dem VDE Mittelbaden mitorganisiert. Die Veranstaltung findet im Hybrid-Format statt. Sie haben zwei Möglichkeiten der Teilnahme: Vor Ort an der Hochschule Karlsruhe - Gebäude LI, Hörsaal HE über den YouTube-Livestream Einlass 17:20 Uhr. Weiterführende Informationen können über die Veranstaltungsseite des VDI abgerufen werden.
Studierende machen Sommersprossen sichtbar
Im Rahmen einer KMM-Veranstaltung gestalteten Masterstudierende Plakate und Flyer für ein Pforzheimer Straßenfestival, die nun in der ganzen Region zu sehen sind. Am Freitag, 26.07. und Samstag, 27.07.2024 wird Pforzheim zur Bühne für nationale und internationale Gruppen und Einzelkünstler.
Kultur-Wirtschaft-Werk | Stephan Weber, AAg Loebner Schäfer Weber
Durch feinsinnige Eingriffe in die Substanz des ehemaligen Bahnwasserturmes gelingt es, einen Kulturort zu schaffen, der zeitgenössische kreative Arbeitswelten mit dem authentischen Charme eines Eisenbahngebäudes verbindet. Im Ostflügel befinden sich auf drei Etagen die Büroräume der Architekten, welche durch Lufträume miteinander verbunden sind. Im Westflügel gibt es diverse Probe-, Seminar- und Veranstaltungsräume. Im Sinne des denkmalgerechten Umgangs mit dem Gebäude bleiben die markante Figur und das Sichtmauerwerk als Hülle unberührt. Der historische Tank bleibt erhalten und wird zur besseren Belichtung des Raumes horizontal aufgesägt. Das Einbringen eines stählernen Bodens und eines Kamins lassen den Tank zu einer atmosphärischen Lounge werden. In den Turmgeschossen verbindet eine als plastisches Element wirkende Stahltreppe die verschiedenen Veranstaltungsräume. Ein Vortrag aus der Vortragsreihe: Unternehmen Architektur. Architekt:in, Bauherr:in und Arbeitgeber:in in einer Person Das Thema unserer Mittwochsreihe im Sommersemester 2023 ist die Gemeinsamkeit, die alle Referent:innen verbindet. Einerseits haben alle als Architekt:in ihr eigenes Büro gebaut, andererseits sind sie auch Arbeitgeber:in. Spannend finden wir dabei im Bezug auf die jeweiligen Bürogebäude die Themen Projektentwicklung, die Verantwortung als Bauherrschaft, die Architektur und das Selbstverständnis in Bezug auf z.B. Konstruktion, Nachhaltigkeit und Raumvorstellungen. Und noch weitergefragt - Welche Möglichkeiten schafft das Gebäude in Bezug auf die Mitarbeitenden? Welche Chancen bietet Raum für das Miteinander? Wir freuen uns auf vier unterschiedliche Berichte und Erfahrungen und eventuell noch das ein oder andere weitere gebaute Projekt. Veranstaltungsort: Studiengang Architektur, Gebäude B, 5.OG, Foyer West Tel.: +49 (0)721 925-2743 ... und online über Zoom Meeting-ID 934 6699 4713 https://h-ka-de.zoom.us/j/93466994713 Die Vorträge sind kostenfrei und im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der AKBW zur Anerkennung eingereicht. Bescheinigungen für die Kammerpunkte können leider nur bei Teilnahme vor Ort ausgestellt werden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.