Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Wie können Unternehmen mit Geschäftsmodellinnovationen den Wandel in die Elektromobilität erreichen?

Über diese Frage referierte Rudolf Schnee vom IEEM am 21.09.21 bei Future Mobility.

Mega-Trends nehmen einen immer größeren Einfluss auf die Bevölkerung, die Unternehmen und das Kaufverhalten der Kunden. Ein aktuelles und wichtiges Thema ist die Elektromobilität. Der Hype der Elektromobilität in der Automobilwirtschaft ist ungebrochen und bedeutet für die gesamte Industrie einen erheblichen Umbruch. Es sind große technologische Herausforderungen mit hohen Investitionen in den Entwicklungs- und Produktionsabteilungen der Zulieferer und Hersteller zu leisten, um die hohen Erwartungen der Bevölkerung und der Politik erfüllen zu können. Zusätzlich sind elementare Rahmenbedingungen in der Infrastruktur in Form von Ladestationen, neue Lieferanten für Batterien, Batterietechnologien und zusätzlichen Dienstleistungen in der Informations- und Kommunikations-technologie notwendig. Letztendlich ist jedoch der Kunde maßgeblich, ob er die neuen Produkte und Dienstleistungen annimmt und somit für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmungen sorgt. Die heutigen erprobten und erfolgreichen Geschäftsmodelle der Automobilhersteller können diesen Wandel nicht umsetzen und müssen verändert und weiterentwickelt werden. Der Nutzen der Elektromobilität erschließt sich für Kunden im direkten Vergleich mit den Verbrennungsmotoren zu wenig. Somit müssen Zulieferer und Automobilhersteller neben den technologischen Herausforderungen auch erfolgreiche Geschäftsmodelle gestalten, die für die Unternehmen und die Kunden attraktiv sind. Eine hohe Bedeutung kommt hierbei den nachhaltigen Geschäftsmodellen zu. Dabei stellt sich die Frage, ob die Automobilhersteller diese Herausforderungen allein bewältigen können oder ob neue Kooperationen in der Wertschöpfungskette eingegangen werden müssen. Mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell für die Elektromobilität werden neue Denkansätze angestoßen, die beim Kunden einen höheren Nutzen generieren, wofür er auch bereit ist, einen entsprechenden Preis zu bezahlen und den Unternehmen die Möglichkeit gibt, Profit zu generieren.
Anhand von aktuellen Beispielen wird aufgezeigt, wie nachhaltig bestehende Geschäftsmodelle sind und welche Möglichkeiten sich durch Geschäftsmodell-Innovationen ergeben können.

zum Paper Programm Future Mobility 2021 Future Mobility 2022 

 

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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