Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences

Institute of Materials and Processes

Profil Projekte Publikationen Team Studentische Forschung

Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Heinz Saler
Nachbau eines historischen Messgeräts, ähnlich der heutigen Setzlatte mit Setzwaage

Vermessen, wie es schon die Mönche im Kloster Maulbronn taten

Nachbau eines historischen Messgeräts: Am 13.06.2023 vermessen Studierende der HK im Mönchsgewand mit historischen und modernen Messgeräten das Wassersystem des UNESCO Weltkulturerbes

Am Dienstag, 13. Juni 2023, lädt von 11:00 bis 13:00 Uhr der Studiengang Geodäsie und Navigation der Hochschule Karlsruhe (Die HKA) zur öffentlichen Nachstellung der historischen Vermessung des Wassersystems des Klosters Maulbronn ein.

Die Vermessung findet auf dem abgehenden Feldweg in der Daimlerstraße 22 in 75433 Maulbronn statt (Koordinaten: goo.gl/maps/YiuXxyEH9jFrQtmM6), wo sich ein Teil des weit verzweigten Grabensystems des Klosters befindet. Die Studierenden verwenden für die Vermessung den Nachbau eines historischen Messgeräts. Um die Qualität der Ergebnisse überprüfen und damit auch demonstrieren zu können, wie genau die Vermessungen vor fast 900 Jahren waren, werden gleichzeitig höchstmoderne Instrumente und Geräte eingesetzt.

Der UNESCO-Schutz des Klosters beinhaltet nicht nur das international bekannte Klosterareal, sondern auch die beindruckenden Überbleibsel des Wassermanagementsystems der Klosteranlage. Die Zisterzienser waren berühmt für ihre Wasserbaukunst, die es ermöglichte, dringend benötigtes Oberflächenwasser in Gräben und Seen zu sammeln, um die Mühle anzutreiben, Fischzucht zu betreiben oder Wiesen zu wässern, um nur einige Beispiele zu nennen.  

Die ausgehobenen Gräben und zugehörigen natürlichen Wasserläufe des Wassermanagementsystems des Klosters weisen zusammen eine Länge von mehr als 50 km auf. Die künstlichen Gräben haben ein sehr geringes Gefälle von durchschnittlich ca. 0,2 %, um das Wasser von weither einleiten zu können.  Mindestens an zwei Stellen in der Umgebung des Klosters, an der Straße nach Hohenklingen und am heutigen Sportgelände, wurden dabei auch Wasserscheiden überwunden. Die Absteckung und der Bau dieser Gräben erforderten eine genaue Vermessung, die bereits die Römer kannten und von den Mönchen höchstwahrscheinlich angewendet wurde. Das eingesetzte Messgerät arbeitet ähnlich einer heutigen Setzlatte mit Setzwaage.

 

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

Ausstattung