Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Selbstbehauptungs-training für Frauen

Das Centrum für Chancengleichheit (CfC) veranstaltet für alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen der HKA ein Selbstbehauptungstraining.

 

Am Freitag, den 29. Oktober 2021 von 9:00 bis 17:00 Uhr als Online-Veranstaltung mit Frau Karina Gütges.

Selbstbehauptungstraining - Sich erfolgreich gegen verbale und auch sexuelle Übergriffe durchsetzen -

Verbale und auch sexuelle Übergriffe auf Frauen gibt es heutzutage immer noch. Wenn sie geschehen, gibt es wie auch bei anderen plötzlich auftretenden Stressereignissen drei Reaktionsmöglichkeiten: Flucht, Angriff oder Tot stellen (Starre). Auffällig ist, dass viele Frauen in den Modus der Starre rutschen und den Übergriff über sich ergehen lassen. Eine
schlagfertige passende Antwort oder eine andere gute Reaktion, fällt erst Stunden später ein, aber nicht in der entscheidenden Situation. Die anschließende Grübelei über mögliche Erwiderungen kann zudem gekoppelt sein, mit diffusen Schuldgefühlen und ungerechtfertigten Selbstvorwürfen. Wichtig ist es diesen Mechanismus zu durchbrechen
und selber handlungsfähig zu werden.
Das Selbstbehauptungstraining:
Durch die gezielte Auseinandersetzung mit den eigenen Verhaltensweisen, bestehenden Handlungsblockaden und den dahinterliegenden Ursachen, wird das eigene Verhalten erklärbar und nachvollziehbar. Dazu gehört auch ein Überblick über die Rolle der Frau im historischen Kontext in Bezug auf die Themen „Sexuelle Selbstbestimmung, (sexuelle) Gewalt gegen Frauen, Mythos „Triebtätertheorie“ versus „Sexuelle Gewalt als Mittel der Machtausübung“ sowie Mythos „Das provozierende Opfer“. Bereits die Beschäftigung mit diesen Themen macht deutlich, warum viele Frauen bei Übergriffen in die Handlungsunfähigkeit fallen. Das Selbstbehauptungstraining beinhaltet einen hohen Anteil von Rollenspielen und
praktischen Übungen. Durch diese erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre bisherigen Verhaltensweisen und Hindernisse aktiv zu erforschen, sowie verschiedene Handlungsalternativen auszuprobieren. Jede Teilnehmerin erhält die Möglichkeit, die für sie passenden Reaktionen herauszufinden und einzuüben, um zukünftig besser mit
übergriffigen Situationen umzugehen. Ziel des Tagesseminars ist es, aus dem Nichthandeln auszusteigen und die weiteren
Handlungsschritte aktiv zu gestalten und auch im Vorfeld bereits Grenzen aufzuzeigen. Dies ist unabhängig davon, ob ein dummer Spruch von der Gegenseite kommt, es sich um einen gezielten verbalen Angriff, eine sexuell abwertende Bemerkung oder sogar einen sexuell tätlichen Übergriff handelt.

Anmeldungen bitte über: gleichstellung@h-ka.de

Trainerin/Referentin Frau Karina Gütges
www.die-mutmachende.de
 

 

 

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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