Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Prof. Dr. Klemens Weigl veröffentlicht umweltpsychologischen Artikel in der Fachzeitschrift Sustainability

Neuer Fragebogen misst Bedeutung grüner Städte für die psychische Gesundheit, die Zahlungsbereitschaft und Bewegung im Grünen

In der Fachzeitschrift Sustainability hat Prof. Dr. Klemens Weigl einen neuen Fragebogen zur Messung latenter psychologischer Faktoren für  grüne Städte veröffentlicht. Der sogenannte Green Cities Questionnaire (GCQ) erfasst erstmals drei zentrale Dimensionen gemeinsam: mentale Gesundheit (Mental Health, MH), Zahlungsbereitschaft für Nachhaltigkeit (Willingness-to-Pay, WTP) und Bewegung in der Natur (Green Exercise, GE). 

Diese drei nicht beobachtbaren (latenten) Faktoren wurden bei einer Befragung von 249 Personen im Alter von 18 bis 84 Jahren extrahiert. Dabei zeigte sich: Die positiven Effekte grüner Städte auf die psychische Gesundheit werden als deutlich wichtiger eingeschätzt als  Bewegung in der Natur oder die Zahlungsbereitschaft für Nachhaltigkeit. Frauen bewerteten sowohl mentale Gesundheit als auch Bewegung in der Natur höher als Männer, wobei sich bei der Zahlungsbereitschaft keine Geschlechterunterschiede zeigten. Der neu entwickelte Green Cities Questionnaire ermöglicht damit die wissenschaftliche Messung der drei latenten Faktoren MH, WTP und GE. 

Die daraus resultierenden Ergebnisse können bei der nachhaltigen Stadtentwicklung, grünen Initiativen, Bildungsprogrammen und Workshops berücksichtigt werden. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass diese sich nicht nur auf die Ausweitung von Grünflächen konzentrieren, sondern auch geeignete grüne Erholungsräume schaffen sollten, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger sicher aufhalten und wohlfühlen können. Diese können die Lebensqualität in den Städten und das psychische Wohlbefinden ihrer Bewohner:innen fördern.

Weigl, K. (2026). Development of the Green Cities Questionnaire (GCQ): Focus on Mental Health, Willingness to Pay for Sustainability, and Incentives for Green Exercise. Sustainability, 18(2), 1033. https://doi.org/10.3390/su18021033

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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