Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

IROS 2025: Gemeinsames Paper mit dem Institut für Robotik und intelligente Produktionssysteme in Hangzhou, China

IROS 2025 - Yongzhou Zhang präsentierte das Paper „QBIT: Quality-Aware Cloud-Based Benchmarking for Robotic Insertion Tasks“. Die Arbeit behandelt ein Benchmarking-Framework für roboterbasierte Fügevorgänge, das neben der Erfolgsrate auch Qualitätsmetriken wie Krafteintrag, Kraftverlauf und Ausführungszeit bewertet. Um realitätsnahe Ergebnisse zu erzielen, nutzt QBIT parametrisierte Simulationen, Mesh Dekomposition, ROS2-Containerisierung und eine skalierbare Kubernetes-Intrastruktur.

IRAS auf der IROS 2025 in Hangzhou, China
— Präsentation des Papers „QBIT: Quality-Aware Cloud-Based Benchmarking for Robotic Insertion Tasks“

Auf der diesjährigen IROS 2025 (IEEE/RSJ International Conference on Intelligent Robots and Systems) in Hangzhou, China präsentierte unser Doktorand Yongzhou Zhang gemeinsam mit Constantin Schempp vom Institut für Robotik und intelligente Produktionssysteme (IRP)  das gemeinsame Paper
„QBIT: Quality-Aware Cloud-Based Benchmarking for Robotic Insertion Tasks“.

Das Paper adressiert eine zentrale Fragestellung der angewandten Robotik: Wie lassen sich robotische Manipulations- und Einführaufgaben (insertion tasks) nicht nur hinsichtlich ihres Erfolgs, sondern auch hinsichtlich der Ausführungsqualität bewerten? QBIT erweitert klassische Benchmarks, die zumeist nur die Erfolgsrate betrachten, um weiterführende Qualitätsmetriken wie Präzision, Stabilität und Ausführungs-Effizienz.

Technisch basiert QBIT auf einem modulierbaren, cloudbasierten Prüfaufbau, der folgende Elemente kombiniert:

  • parametrisierte Simulationen zur Erzeugung realistischer Testfälle,
  • Mesh-Dekomposition zur detaillierten Modellierung von Greif- und Einsatzgeometrien,
  • ROS2-Containerisierung für reproduzierbare, modulare Komponenten,
  • sowie eine skalierbare Kubernetes-Infrastruktur für verteiltes und automatisierbares Benchmarking.

Durch diesen integrierten Ansatz lassen sich wiederholbare, realitätsnahe und vergleichbare Testszenarien erzeugen, sowohl für Forschungszwecke als auch zur Bewertung industrieller Lösungen. Die Cloud-Architektur ermöglicht zudem die einfache Reproduzierbarkeit und Skalierung der Experimente.

Wir gratulieren Yongzhou Zhang und Constantin Schempp zur erfolgreichen Präsentation. 

Paper: https://arxiv.org/abs/2503.07479

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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