Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.
Noreen Mutoro mit ihren beiden Betreuern nach der Verteidigung ihrer Dissertation -
Noreen Mutoro with her two supervisors after the defence of her PhD thesis
Glücklich über die erfolgreich verteidigte Dissertation!
Am 30. Januar 2025 war es endlich soweit: Noreen Mukhwana Mutoro konnte ihre Doktorarbeit an der Universität Salzburg erfolgreich verteidigen. Ganz am Anfang stand der Wunsch einer Promotion auf Grundlage von Daten zu Geparden in Kenia, wie sie von der NGO „Action for Cheetahs in Kenya“ über Jahre gesammelt wurden bzw. werden. Dies benötigte aber erst einmal das Einwerben eines Stipendiums für die Finanzierung des Aufenthalts in Deutschland.
Bei der Geländearbeit in Samburu - during field work in Samburu
Zum Glück ließ sich der KAAD darauf ein, auch eine Arbeit in Österreich zu unterstützen, war der Erstbetreuer Prof. Dr. Jan Habel (Ökologe) in der Zwischenzeit an die Universität Salzburg berufen worden. Da es sich um ein kooperativen Promotionsverfahren handelte, hielt sich die Kandidatin ein volles Jahr auch an der Hochschule Karlsruhe auf, wo sie – wie später dann mittels wöchentlicher Online-Treffen – zum Einsatz raumbezogener Daten und Modellierungen von Prof. Dr. Gertrud Schaab intensiv betreut wurde. Für Professorin Gertrud Schaab ist es bereits die sechste Doktorarbeit, die sie betreuen durfte. Die Gratulation gilt aber Noreen Mutoro! Kumulativ Promovieren bedeutet, bereits eine Reihe an Fachartikeln publiziert oder mindestens als Manuskript eingereicht zu haben. Dies ist Ms. Mutoro in überzeugender Weise gelungen mit fünf Veröffentlichungen (eine davon noch im Revision-Prozess). Sie leuchten unterschiedliche Facetten bzw. Fragestellungen aus: Nahrungspräferenzen von Geparden auf Grundlage von Kotproben, die räumliche Modellierung von Habitaten für Aussagen zur Gepardenverbreitung, das Monitoring von Geparden durch Spürhunde (2 Papers) sowie Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren.
Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.