Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

Foto: Jens Denecke / HKA
Bild 1 (v.l.n.r.): Prof. Maurice Kettner (HKA / Zweitbegutachter), Jörn Alexander Judith, Prof. Thomas Koch (KIT / Erstbegutachter), Prof. Albert Albers (KIT / Vorsitz der mündlichen Prüfung)

Erfolgreiche Promotion: Wir gratulieren Dr. Jörn Alexander Judith!

Am 12. November 2024 schloss HKA-Doktorand Jörn Alexander Judith erfolgreich seine Promotion ab. In seiner Arbeit entwickelte er ein innovatives Brennverfahren für Gasmotoren, das hohe Effizienz bei geringen Emissionen erreicht. Die Promotion erfolgte in Kooperation mit dem KIT, und Judith wurde international ausgezeichnet.

Am Dienstag, 12.11.2024 absolvierte HKA-Doktorand Jörn Alexander Judith sehr erfolgreich die Verteidigung seiner Doktorarbeit.

Unter dem Titel: “Einfluss einer heißen Oberfläche auf die Verbrennung eines homogen kompressionsgezündeten Gasmotors" entwickelte und untersuchte Herr Judith ein neuartiges Brennverfahren für Gasmotoren, mit welchem hohe Wirkungsgrade bei gleichzeitig niedrigen Stickoxidemissionen erreicht werden können. Bei diesem so genannten HSACI-Verfahren (Hot Surface Assisted Compression Ignition) erfolgt die Verbrennung in zwei Phasen. Einer durch einen Glühstift initiierten Flammenfrontverbrennung folgt eine homogene Raumzündung. Herr Judith führte in den Laboren der HKA umfangreiche experimentelle Untersuchungen mit eigens entwickelter Spezialmesstechnik wie Ionenstromsonden durch. Ergänzt wurde das wissenschaftliche Vorgehen durch detaillierte Simulationsrechnungen, in denen sowohl die turbulente Strömung als auch die chemischen Reaktionen bei Zündung und Verbrennung im Brennraum detailliert aufgelöst wurden. Herr Judith publizierte im Rahmen seiner Dissertation auf internationalen Konferenzen und wurde mehrfach ausgezeichnet. 

Seine Promotionsarbeit führte er im IKKU (Forschungsgruppe GenLab - Gas Engine Laboratory) durch. Die Durchführung erfolgte als kooperatives Promotionsverfahren der HKA mit dem KIT, Fakultät Maschinenbau, Institut für Kolbenmaschinen (IFKM), Prof. Dr. sc. techn. Thomas Koch.

Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Promotion, Dr. Jörn Alexander Judith!

Bild 1 (v.l.n.r.): Prof. Maurice Kettner (HKA / Zweitbegutachter), Jörn Alexander Judith, Prof. Thomas Koch (KIT / Erstbegutachter), Prof. Albert Albers (KIT / Vorsitz der mündlichen Prüfung)

Bild 2: Doktorhut-Übergabe mit Kollegen des GenLab/IKKU/HKA

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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