Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Institute of Materials and Processes

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Mitforschen am IMP

Ob Abschlussarbeit, Projektarbeit, HiWi-Stelle oder Erasmus-Praktikum: Am IMP arbeiten Studierende an Fragestellungen aus laufenden Forschungsprojekten – in unseren Laboren und mit Methoden aus Simulation, Experiment und Datenanalyse. Auch Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schreiben wir hier aus.

Vom HiWi zur Promotion

  1. HiWi-Stelle – erste Erfahrungen in einem laufenden Forschungsprojekt, oft schon ab den ersten Semestern.
  2. Projekt- oder Abschlussarbeit – ein eigenes Thema aus der Forschung, betreut von den Professorinnen und Professoren des Instituts.
  3. Wissenschaftliche Mitarbeit – nach dem Master in einem Forschungsprojekt weiterarbeiten.
  4. Promotion – die eigene Forschung bis zur Promotion vertiefen.

Viele unserer Mitarbeitenden haben genau so am IMP angefangen.

© SWR/Kristina Schäfer
"Besser Bahnfahren! – Was muss sich ändern?" fragt die ARD/SWR-Dokumentation am Montag (04.09.2023) um 20:15 Uhr im Ersten. Wetterexperte Sven Plöger ist überzeugter Bahnfahrer, Moderatorin Fatma Mittler-Solak leidenschaftliche Autofahrerin. Beide machen einen Roadtrip durch Deutschland mit dem ÖPNV.

BWIM forscht für ARD-Thementag "Bahnfahren" am 4. September

Wie erleben die Fahrgäste den Nahverkehr – und trägt das Deutschlandticket zur Mobilitätswende bei? Das sind zwei der zentralen Fragen, denen die ARD beim Thementag "Bahnfahren" auf den Grund gehen wird. Herzstück der Dokumentation zur Primetime ist ein Crowd-Science-Projekt mit wissenschaftlicher Begleitung des Baden-Württemberg Instituts für Nachhaltige Mobilität.

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Verkehrsökologe Prof. Dr. Jochen Eckart (Hochschule Karlsruhe) gewährte Presse und Unterstützerverbänden am Mittwoch im ARD-Hauptstadtstudio einen Vorabblick in die begleitende Studie. "Herausgekommen sind nicht nur spannende Erkenntnisse zum Nutzungsverhalten im deutschen Nahverkehr, sondern auch konkrete Ansätze zur Verbesserung des ÖPNV-Angebots", sagt er mit Blick auf die Kernergebnisse, die im Rahmen des ARD-Thementags am 4. September veröffentlicht werden. In einem Multimethodenansatz aus Freimeldung, Fragebogen und Probandentracking waren ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer aufgerufen, von ihren Erlebnissen mit Bus und Bahn zu berichten und ihre Erfahrungen zu bewerten.

Über 5.000 Meldungen zu negativen und positiven Erfahrungen gingen allein über die Mitmachaktion ein und sind auf einer interaktiven Landkarte unter www.daserste.de/besser-bahnfahren einsehbar. Gut 2.000 Teilnehmende gaben in der Onlinebefragung detaillierte Antworten zu ihren ÖPNV-Nutzungsgewohnheiten, den Gründen für die Wahl eines Verkehrsmittels und ihren Erfahrungen mit dem Deutschlandticket. Ergänzend wurden 18 Probandinnen und Probanden 14 Tage lang bei ihren Fahrten wissenschaftlich begleitet. Die Studie mit dem SWR ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der BWIM-Teams an der HKA (Prof. Dr. Jochen Eckart, Prof. Dr. Christoph Hupfer) und der Universität Konstanz (Prof. Dr. Britta Renner, Magdalena Huber, Emma Erhard). Die Auswertung der Daten wurde durch Studierende des HKA-Bachelorstudiengangs Verkehrssystemmanagement unterstützt. 

"Wir haben hier wirklich einen Datenschatz, mit dem wir weiterarbeiten werden", blickt Prof. Dr. Jochen Eckart bereits jetzt voraus auf weiterführende Forschungsfragen. Sein Interview für die ARD-Dokumentation drehte der Verkehrsökologe Ende Juli während der Fahrt im Regionalexpress von Karlsruhe nach Freiburg bzw. Stuttgart. Auch einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Crowd-Science-Aktion kommen in der Dokumentation noch einmal ausführlich zu Wort. Moderator Sven Plöger, selbst überzeugter Bahnfahrer, begleitet sie auf ihrer alltäglichen Reise und geht der Frage nach: Was muss sich ändern, damit mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen? "Das Thema bewegt die Menschen", berichtet der bekannte SWR-Meteorologe im Pressegespräch am Mittwoch, "und es ist sehr interessant, wie differenziert das Thema gesehen wird." Auf der Suche nach Antworten, wie die Mobilitätswende gelingen kann, steht ihm Moderatorin Fatma Mittler-Solak zur Seite. Sie nimmt eigentlich lieber das Auto, aber stürzt sich für die Dokumentation mit großen Erwartungen und Abenteuergeist in den öffentlichen Nahverkehr.

Zu sehen ist die Dokumentation "Besser Bahnfahren! – Was muss sich ändern?" am Montag, 4. September um 20:15 Uhr im Ersten (vorab bereits ab 5:30 Uhr in der Mediathek). Fortgeführt wird der Thementag bei "hart aber fair" (21:00 Uhr) mit der Diskussion "Dauerbaustelle Bahn: Kaum Hoffnung auf echte Besserung". Um 22:50 Uhr folgt die "ARD-Story: Sicher Bahnfahren – Was muss sich ändern?" mit einer Investigativreise zum Zustand des deutschen Schienennetzes. Auch die Landesrundfunkanstalten werden sich mit eigenen TV- und Hörfunkbeiträgen in aktuellen Formaten, Talksendungen und Magazinen dem Thema "Bahnfahren" widmen. Als wissenschaftlicher Fachberater des ARD-Thementags ist Prof. Dr. Jochen Eckart auch hier in einigen Formaten gefragt – u.a. für SWR-Aktuell Baden-Württemberg (SWR-Fernsehen), die Hessenschau (HR-Fernsehen, 19:00 Uhr) und als Studiogast bei "SWR1-Leute" am Montagmorgen ab 9:15 Uhr. Die ARD-Audiothek bündelt alle relevanten Hörfunkbeiträge und Podcasts.

Weitere Informationen und Beiträge gibt es auf der ARD-Webseite zum Thementag .

Nichts passendes dabei?

Sprechen Sie uns trotzdem an. Gemeinsam schauen wir, woran wir gerade arbeiten und was Sie interessiert und mitbringen – oft ergibt sich daraus ein passendes Thema.

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