Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft bilden ein fragiles Geflecht gegenseitiger Abhängigkeiten. Das Versprechen grenzenlosen Wachstums trifft auf endliche Ressourcen und planetare Belastungsgrenzen. Zugleich verschärfen sich soziale Ungleichheiten und strukturelle Benachteiligungen. Politik spannt Rettungsdecken über Krisen, Konflikte und Symptome, während die Ursachen oft unangetastet bleiben. In einer zunehmend komplexen und global vernetzten Welt wird die Frage dringlicher, welche Zukunft jenseits der bestehenden Systeme denkbar ist.
In ihren Werken setzen sich die Studierenden damit auseinander, teils auf erklärende, teils auf künstlerische Weise. Ihre Grafiken, Filme, Installationen und Animationen bewegen sich zwischen Kunst, Journalismus und Wissenschaftskommunikation. Sie machen Prozesse sichtbar und verständlich, die oft im Verborgenen bleiben.
Entstanden sind die Werke aus der semesterlangen Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Thema. Gemeinsam mit den Professor:innen des Studiengangs Anja Grunwald, Sebastian Krügler und Moritz Schell sowie externen Impulsgeber:innen haben sie sich in den vergangenen Wochen und Monaten mit unterschiedlichen Aspekten beschäftigt: unter anderem mit dem Steuer- und Rentensystem, dem Zusammenhang von Armut und Mobilität, unbezahlter Carearbeit, der „Geburtenlotterie“ und Alternativen zum kapitalistischen System.
- Ausstellungseröffnung: 02.07.26, 16 Uhr
- Weitere Öffnungszeiten: 03. – 04.07.26, 11 – 19:30 Uhr
- Ort: Amalienstr. 81 – 87, 2. OG, Karlsruhe