Internationale Studierende aus Singapur, Deutschland, Frankreich, Italien und Schweden kamen im Rahmen einer Summer School an der Hochschule Karlsruhe (HKA) zusammen, um gemeinsam an einer realen Herausforderung des Praxispartners SEW-EURODRIVE zu arbeiten. Im Mittelpunkt standen KI-Agenten, neue Plattform-Geschäftsmodelle und die Intralogistik der Zukunft.
Studierende der Hochschule Karlsruhe (HKA), des Singapore Institute of Technology (SIT) sowie dem europäischen INGENIUM-Netzwerk entwickelten in fünf interdisziplinären Teams KI-Agenten-gestützte Plattformkonzepte für die B2B-Intralogistik. Ziel war es, neue Möglichkeiten für Customer Journeys und Vertriebsprozesse aufzuzeigen und dabei unterschiedliche Anforderungen verschiedener Intralogistikbereiche zu berücksichtigen.
Theorie trifft Praxis
Didaktischer Schwerpunkt war das Konzept des Action Learnings: Theoretische Inhalte zu Plattformökonomie und agentischer KI wurden direkt auf eine konkrete Praxisherausforderung übertragen. Unterstützt durch Experten von SEW-EURODRIVE und Lehrbeauftragte des Institute of Digital Economy and Venturing (IDEV) entwickelten die Studierenden eigene Konzepte und prototypische Umsetzungen.
Zum Abschluss präsentierten die fünf Teams ihre Ergebnisse bei SEW-EURODRIVE vor einer Jury aus Vertretern der Führungsebene. Die entwickelten Konzepte und Prototypen stießen beim Industriepartner auf großes Interesse.
Internationales Lernen und Austausch
Neben der fachlichen Arbeit stand der interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. Die Studierenden arbeiteten in internationalen Teams auf Englisch zusammen und lernten dabei unterschiedliche Perspektiven und Arbeitsweisen kennen. Ein gemeinsames Welcome-Dinner des INGENIUM-Netzwerks bot gleich zu Beginn Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Das Feedback der Teilnehmenden fiel sehr positiv aus. Besonders geschätzt wurden die internationale Zusammenarbeit, das praxisnahe Lernen und die Möglichkeit, gemeinsam mit Industrieexperten an einer realen Herausforderung zu arbeiten.
Die HKA Summer School zeigt, wie internationale Hochschulkooperationen, anwendungsorientierte Lehre und Wissenstransfer gemeinsam mit Unternehmenspartnern verbunden werden können. Eine Fortsetzung des Formats im Rahmen weiterer Kooperationen ist geplant.