Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Uwe Krebs
Höhenkammer im Gasmotorenlabor, Christine Preisach, Hans-Günther Schreiner, Olivier Schecker, Christian Zirpins, Maurice Kettner, Andreas Heberle (v.l.n.r.)

ECOLITH: Forschungsprojekt startet in die Arbeitsphase

Wie lassen sich energieintensive Hochschulinfrastrukturen effizienter und klimafreundlicher betreiben? Das Forschungsprojekt ECOLITH ist mit einem Kick-off am LTC (Linder Technology Campus) in die praktische Arbeit gestartet. Erste Anforderungsanalysen und Vor-Ort-Termine sind bereits abgeschlossen.

Mit einem Kick-off-Termin Ende Juli im Technologiepark am LTC ist das Forschungsprojekt ECOLITH (Energie- und CO₂-optimierter Labor- und IT-Betrieb an Hochschulen) in die praktische Projektarbeit gestartet. Neben den internen Projektbeteiligten waren auch die externen Partner vor Ort. Der Termin bot Gelegenheit, sich kennenzulernen und die unterschiedlichen Aufgaben, Perspektiven und Interessen im Projekt vorzustellen.

Im Fokus: effizienter Betrieb durch Daten, Prognosen und Planung 
ECOLITH untersucht, wie sich energieintensive Hochschulinfrastrukturen mithilfe von Daten, Prognoseverfahren und intelligenter Planung künftig energie- und CO₂-effizienter betreiben lassen. Grundlage dafür ist ein möglichst genaues Verständnis der bestehenden Infrastruktur und ihrer tatsächlichen Nutzung. Erste Anforderungsanalyse und Vor-Ort-Termine Im Anschluss an den Kick-off führte das Projektteam gemeinsam mit den beteiligten Bereichen eine erste Anforderungsanalyse durch. Betrachtet werden das Rechenzentrum der Hochschule, der ILKA-Cluster sowie zwei Laborumgebungen: das Reinraumlabor und das Gasmotorenlabor. Neben den technischen Rahmenbedingungen spielen vor allem bestehende Betriebsabläufe, Nutzungsmuster und mögliche Flexibilitäten eine Rolle.

Einen anschaulichen Einblick bot die Besichtigung des aktuellen Rechenzentrums der Hochschule. Dort konnten Aufbau, Funktionsweise und typische Arbeitsabläufe nachvollzogen und erste Ansatzpunkte für die weitere Arbeit diskutiert werden. Auch in den beiden beteiligten Laboren fanden inzwischen entsprechende Termine statt. Ziel war es, Prozesse und Anforderungen besser kennenzulernen und gemeinsam Potenziale für eine energieeffizientere Nutzung zu identifizieren.

Nächste Schritte: Messkampagnen und Dateninfrastruktur
Parallel dazu hat das Team die Planung für das kommende Quartal konkretisiert. In den nächsten Monaten sind unter anderem mehrere Messkampagnen vorgesehen. Gleichzeitig wird die erforderliche System- und Dateninfrastruktur schrittweise aufgebaut, damit die gewonnenen Daten später für Analysen, Prognosen und die Entwicklung von Optimierungsverfahren genutzt werden können.

Studierende von Anfang an dabei
Auch Studierende sollen frühzeitig in die Projektarbeit eingebunden werden. Dafür wird im Kontext von ECOLITH demnächst ein AWP-Projekt (Anwendungsprojekt) angeboten. Es ermöglicht einen ersten Einstieg in die Umsetzung einzelner Projektbausteine und greift konkrete Fragestellungen aus dem Projekt auf.

Mit den ersten Vor-Ort-Terminen, der Anforderungsanalyse und der Planung der nächsten Arbeitsschritte ist die Grundlage für die kommenden Projektphasen gelegt. Nun geht es darum, die betrachteten Infrastrukturen Schritt für Schritt datenbasiert zu erfassen und daraus konkrete Ansätze für einen effizienteren und nachhaltigeren Betrieb abzuleiten.

Einige Eindrücke von den Besichtigungsterminen finden Sie in der Bildergalerie.

Weitere Informationen: www.h-ka.de/isrg/projects/ecolith