Angewandte Werkstoffwissenschaften
Werkstoffe über alle Skalen verstehen
Der Forschungsbereich Materialwissenschaften und Werkstofftechnik verbindet die Simulation von Werkstoffen über alle Längenskalen mit experimenteller Charakterisierung und datengetriebenen Methoden. Ziel ist es, das Verhalten von Werkstoffen zu verstehen, vorherzusagen und gezielt zu verbessern – etwa für die additive Fertigung oder tribologisch beanspruchte Bauteile.
Neben Forschung und forschungsnaher Entwicklung gehören die Ausbildung der Studierenden, Projekt- und Abschlussarbeiten sowie Dienstleistungen für Handwerk und Industrie zu den Aufgaben.
Themen
Werkstoffsimulation von der Mikro- bis zur Makroskala
Modellierung und Simulation, unter anderem für Anwendungen der additiven Fertigung und der Tribologie – etwa kontinuumsbasierte Versetzungsmodelle und die Verknüpfung von Mechanismen über Längenskalen hinweg.
Simulation und Data Science
Datengetriebene Methoden verbinden multimodale Simulations- und Experimentdaten – von Surrogatmodellen über Graphdatenbanken für Versetzungsnetzwerke bis zu automatisierten Workflows mit Data Mining und Large Language Models.
Werkstoff- und Gefügecharakterisierung
Experimentelle Charakterisierung, um numerische Simulationsmethoden zu verifizieren und zu optimieren – gestützt auf das Labor für Werkstoffprüfung mit Rasterelektronenmikroskopie und EDX.
Neue Fertigungstechnologien
Entwicklung und Optimierung neuer Fertigungstechnologien sowie Forschungszusammenarbeit mit Industrieunternehmen.
[[Bildunterschrift]]