Hochschule Karlsruhe Hochschule Karlsruhe - University of Applied Sciences
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Dein Auto wartet – auf jemand anderen

Du bist gerne unterwegs?

Überraschung! Der einfachste Weg so umweltfreundlich und sparsam wie möglich durch deinen Alltag zu kommen, ist immer noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Klingt basic, ist aber ziemlich effektiv. Pro Kilometer können im Schnitt 206 g CO2e eingespart werden im Vergleich zum Verbrenner. 

Und gerade das sonnenreiche Karlsruhe kommt dir da sehr entgegen. Durch die Lage im Oberrheingraben ist die Stadt fast komplett flach. Heißt für dich: entspanntes Radeln statt schweißtreibender Bergtour. 

Dass die Stadt fahrradfreundlich ist, zeigt auch der ADFC-Klimatest, bei dem Karlsruhe seit Jahren auf dem Treppchen landet und damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt liegt.

Kein eigenes Fahrrad? Kein Problem!

Bei KVV.nextbike kannst du dir ganz unkompliziert per App ein Fahrrad ausleihen. Bist du an einer Karlsruher Hochschule eingetragen, darfst du sogar die ersten 30 Minuten kostenlos fahren (CAMPUSbike). Perfekt für den Weg zur Hochschule oder kurze Strecken in der Stadt.

Kleiner Tipp nebenbei: Greif lieber zum Leihrad statt zum E-Roller. Die müssen regelmäßig geladen werden und haben durch ihre kurze Lebensdauer meist eine deutlich schlechtere CO₂-Bilanz.

Wenn du einmal mehr zu transportieren hast, bietet dir Lastenkarle eine praktische Lösung. Dort kannst du kostenlos ein Lastenrad ausleihen und deinen Einkauf für die nächste WG-Party ganz entspannt nach Hause bringen. Ausleihen kannst du es zum Beispiel bei der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), direkt am Marktplatz.

Du möchtest ein eigenes Fahrrad? Dann lohnt es sich auf jeden Fall, über ein gebrauchtes Rad nachzudenken. Das ist nicht nur günstiger, sondern spart auch jede Menge Ressourcen. In Karlsruhe hast du dafür ein paar gute Anlaufstellen. Neben Kleinanzeigen gibt es regelmäßig Versteigerungen der Stadt, bei denen nicht abgeholte Fundsachen unter den Hammer kommen, darunter auch Fahrräder. In der Fahrradwerkstatt der Arbeitsförderung findest du ebenfalls gebrauchte Räder. Und wenn du gerne stöberst, wirst du vielleicht auf einem der vielen Flohmärkte in Karlsruhe fündig.

Es schüttet und hagelt gleichzeitig oder die Strecke ist einfach zu weit?

Hast du schon vom Karlsruher Modell gehört? Das Tram-Train-System sorgt dafür, dass Stadtbahnen direkt auf Regionalgleisen weiterfahren können. Für dich heißt das: Du kannst deinen nächsten Wochenendausflug ganz entspannt ohne Auto planen und mit der S-Bahn ohne Umsteigen direkt von der Innenstadt bis in den Schwarzwald oder die Südpfalz fahren. Schau dir mal die KVV StudiCard oder das D-Ticket JugendBW an. Vielleicht ist das etwas für dich.

Und wer noch weiterdenkt: Beim nächsten Erasmus-Aufenthalt lohnt sich ein Blick auf „Green Travel". Wer auf klimafreundliche Reisewege setzt – also Zug statt Flug – kann dabei sogar zusätzliche Fördergelder beantragen. Gut fürs Klima und den Geldbeutel. 

Du kommst nicht immer ohne Auto aus? Dann lohnt es sich, über Carsharing nachzudenken. In Karlsruhe ist das eine echte Alternative. Im Städteranking des Bundesverbands Carsharing liegt die Stadt mit großem Abstand auf Platz 1!

Die Herstellung eines Autos verbraucht viele Ressourcen und viel Energie. Auch finanziell lohnt sich ein eigenes Auto oft erst, wenn du es wirklich regelmäßig nutzt – etwa 14.000 km im Jahr. Außerdem kannst du beim Carsharing je nach Bedarf das passende Auto wählen. Lust, mal elektrisch unterwegs zu sein oder spontan Möbel zu transportieren? Bei Stadtmobil oder einem anderen Anbieter wirst du sicher fündig.

Watt wir können!

Klimafreundlich unterwegs sein ist in Karlsruhe wirklich einfach und oft sogar praktischer, als man denkt. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, per ÖPNV oder Carsharing: Für fast jede Situation gibt es eine nachhaltige und alltagstaugliche Lösung.

Dank der vielen Radwege, der guten ÖPNV-Infrastruktur und der flexiblen Sharing-Angebote brauchst du in vielen Fällen gar kein eigenes Auto. Das spart nicht nur CO₂ und Ressourcen, sondern auch Geld, Platz und Nerven.

Schnapp dir ein paar Mitstreiter*innen am Campus und probier‘s doch einfach mal aus!